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Was denken deutsche Verbraucher über regionale Lebensmittel?

Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums

(EMNID / 1.000 Befragte / Umfragezeitraum 16. – 19. Dezember 2011)

  • Rund die Hälfte (48 %) aller Verbraucherinnen und Verbraucher achtet beim Einkauf darauf, dass Lebensmittel aus einer bestimmten Region kommen.

  • Fast die Hälfte (45 %) aller Verbraucherinnen und Verbraucher kauft regionale Lebensmittel auf dem Wochenmarkt. Supermärkte sind mit Abstand die Hauptbezugsquelle (86 %). 41 % der Befragten kaufen regionale Produkte direkt beim Bauern.

  • Hauptmotiv der Verbraucherinnen und Verbraucher: Sie haben Vertrauen zu den Landwirten aus der Region (83 %). Kurze Transportwege (80 %), positives Lebensgefühl (71 %), Arbeitsplätze in der Heimat sind für mindestens zwei Drittel (70 %) relevant.

  • 79 % der Verbraucherinnen und Verbraucher wären bereit, mehr Geld für regionale Lebensmittel auszugeben (10 % deutlich mehr, 69 % etwas mehr).

  • Nicht einmal jeder Fünfte (17 %) fühlt sich über die Herkunft regionaler Lebensmittel verlässlich informiert (66 % teilweise, aber die Informationen müssen noch klarer sein).

  • Drei Viertel (75 %) der Verbraucherinnen und Verbraucher meinen, verbindlich definierte Kriterien für Regionalsiegel würden mehr Vertrauen schaffen.

  • Bei einer Regionalkennzeichnung wäre nur für 56 % der Befragten eine klare geographische Abgrenzung wichtig. Am wichtigsten ist, dass das Produkt in der Region verarbeitet wurde (87 %). 70 % der Verbraucherinnen und Verbraucher legen Wert darauf, dass bei Fleischprodukten auch die Futtermittel aus der Region stammen.

  • Der Aspekt Tierwohl (89 %) ist den Menschen mit Abstand am wichtigsten gegenüber Bio-Produkten (56 %) und regionaler Herkunft (54 %). Für 71 % hat der Preis Priorität.

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