Bühne frei für Babybrei
Ausgewogene Ernährung für die Kleinen
"Das schmeckt wie früher!", "Lecker!", "Eine schöne Konsistenz" – viel Lob gab es für die selbst gekochten Babybreie auf der Showbühne in der BMELV-Sonderschauhalle. Edith Gätjen hatte frische Zutaten zerkleinert, gerührt und gekocht. Gätjen war für das Projekt "Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie" vor Ort und zeigte, wie einfach selbst gekochter Babybrei zu einer ausgewogenen Ernährung des Nachwuchs beitragen kann.
Alles außer Einheitsbrei
Drei Geschmacksrichtungen standen auf der Speisekarte – als Beispiel für die drei Breisorten, die Schritt für Schritt die reine Milchmahlzeit ersetzen sollten: Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, Milch-Getreide-Brei und Brei auf einer Basis von Getreide und Obst. Interessierte durften die frisch gekochten Breie auch gleich verkosten und im Vergleich dazu die entsprechenden Breie aus Gläsern probieren.
Gätjen erläuterte das Einmaleins der Zubereitung. Frische, möglichst regionale Zutaten in Bio-Qualität seien optimal. Wichtig sei vor allem, auf die Konsistenz zu achten. So ließe sich vermeiden, dass "Einheitsbrei" auf den Löffel komme. Wer selber für den Nachwuchs koche, kann so zur Geschmacksbildung seines Kindes beitragen.
Schnelle Zubereitung
Viele der Zuschauenden waren überrascht vom geringen Aufwand: Acht Minuten hatte Gätjen für die Zubereitung benötigt. Manche fühlten sich beim Geschmack von duftendem Grießbrei an ihre Kindheit zurück erinnert: "Wie lecker – warum hab‘ ich das so lange nicht mehr gegessen?".
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