Sportlich mit Familie

Sportliche Familie. Copyright: Kzenon, fotolia.de

Sportliche Familie. Copyright: Kzenon, fotolia.de

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Sport viele positive Effekte auf die Gesundheit hat.
Kinder haben noch einen natürlichen Bewegungsdrang; sie wollen rutschen, klettern oder fangen spielen. Das ist auch gut so, denn Bewegung macht selbstbewusst, fördert die Motorik und beugt überflüssigen Pfunden vor.

Als Eltern sind Sie hier ein Vorbild, wenn Sie selbst sportlich aktiv sind und außerdem die Zeit mit der Familie aktiv gestalten. Es gibt viele Möglichkeiten für ein bewegtes Familienleben. So ist zum Beispiel für Familien mit Kleinkindern das Eltern-Kind-Turnen eine Option, um bereits frühzeitig mit der gemeinsamen Bewegung zu beginnen.
Für die etwas größeren Familienmitglieder bietet sich das Erlernen von Sportarten an, etwa der Selbstverteidigungsportart Aikido. Eltern können hier gemeinsam mit ihren Kindern trainieren. Gleichzeitig werden Haltung, Koordination und die richtige Aktion dem Übungspartner "gegenüber" geübt. Aber auch der Familientriathlon ist eine echte Alternative für Familien. Hier absolvieren drei Familienmitglieder in Form einer Staffel nacheinander die Strecken 150 m Schwimmen, 3 km Rad fahren und 800 m Laufen.

In vielen Vereinen des DOSB finden sich Angebote für Familiensport

Der Deutsche Turner-Bund möchte zum Beispiel die Sportvereine dazu bringen, Anregungen für einen bewegten Alltag zu setzen. Mit seinem Kinderturn-Heft gibt er in Form eines Elternratgebers durch Themen wie „Bewegtes Lernen“, „Aufräumen als Spiel“ neue Anreize für die gemeinsame Alltagsgestaltung.

IN FORM Tipp:

Bewegung macht durstig und hungrig.
Wie Sie Ihre Kinder und sich selbst richtig ernähren, können Sie in folgenden Beiträgen lesen:
Die 10 Regeln der Ernährung
Kinderlebensmittel unter der Lupe

Der Saisonkalender
Abbildung einer Glühbirne

Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport

Um das Thema Sport und Familie aber noch weiter zu fokussieren und voranzubringen, startete der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) im März 2011 unter der Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Projekt "Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport". Mit Hilfe dieses, auf 22 Monate angelegten Projektes möchte der DOSB die Sportverbände für das Thema „Familie und Sport“ sensibilisieren und aktivieren. Es geht darum, gute Beispiele für mehr Familienfreundlichkeit im Sport zu entwickeln. Darüber hinaus ist es ein Anliegen, den DOSB als wichtigen Akteur in der Familienpolitik zu positionieren und somit auch dem Thema „Sport“ eine größere Bedeutung für die Familie zuzusprechen.

Unter anderem werden im Rahmen des Gesamtprojekts Modellprojekte von fünf Mitgliedsorganisationen des DOSB gefördert, um den Themenbereich „Sport und Familie“ weiter zu entwickeln. Daneben werden zum Beispiel ein Informationsportal für Familien, Vereine und Verbände aufgebaut sowie Familien ausgezeichnet.

Als Hilfestellung für die Vereine bei der Entwicklung familienfreundlicher Angebote wurden Kriterien erarbeitet, die den Vereinen zur Orientierung dienen sollen. Die Kriterien werden im Herbst / Winter 2011 in einer Broschüre veröffentlicht.

Mit dem Projekt "Sport bewegt Familien – Familien bewegen den Sport" möchte der DOSB für das Thema Familie im Sport sensibilisieren und dieses nachhaltig in der deutschen Sportlandschaft verankern.

Quelle: Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)