Vernetzungsstellen Schulverpflegung
...bieten bundesweit Unterstützung für die Schulen
Als eine Initialmaßnahme des Nationalen Aktionsplans werden in allen 16 Bundesländern Vernetzungsstellen zur Schulverpflegung eingerichtet. Ziel des Projektes ist es, die Qualitätsstandards der DGE für die Verpflegung in Kitas und Schulen bei den Entscheidungsträgern und verantwortlichen Akteuren bekannt zu machen und in die Leistungskataloge der Verpflegungsangebote zu implementieren.
Kitas und Schulen werden im Rahmen des Projektes bei der Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Verpflegungsangebotes unterstützt. Nachhaltige Kommunikationsstrukturen zur Umsetzung der Standards werden aufgebaut. Die Herausbildung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils ist ein Element der "gesunden" Schule. Die Qualitätssicherung von Schulverpflegung hat einen hohen Stellenwert für die Herausbildung von Ernährungskompetenzen. Ernährung in der Schule trägt damit auch zur Gesundheits- und Verbraucherbildung sowie zur Werteerziehung bei. Schulen können dies mit entsprechenden Angeboten steuern und damit nicht nur eine pädagogische, sondern auch eine gesundheitspolitische Aufgabe wahrnehmen.
Bund-Länder-Kooperationen im Sinne der genussvollen Schulverpflegung
Mit der bundesweiten Einrichtung von Vernetzungsstellen werden im Sinne der Ernährungsaufklärung bundesweit strukturbildende Maßnahmen aufgebaut. Dabei werden bestehende Strukturen genutzt und Kooperationen mit den vor Ort relevanten Akteuren und Multiplikatoren vereinbart. Die verschiedenen Ressorts der Ernährungs-, Gesundheits- und Kultusministerien werden bei der Organisation und der Arbeit der Vernetzungsstellen konkret einbezogen. Auch die grundlegenden Erfahrungen aus den Projekten "Schule + Essen = Note 1" und "FIT KID – Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas" finden in der Projektkonzeption Berücksichtigung. Die bundesweiten Vernetzungsstellen werden miteinander kooperieren, regelmäßigen Erfahrungsaustausch pflegen, voneinander lernen und profitieren. Der dazu erforderliche institutionelle und organisatorische Rahmen wird zunächst durch den Bund sichergestellt. Die Vernetzungsstellen werden gemeinsam vom Bund und den Ländern finanziert und sollen die Schulen bei der Umsetzung der Qualitätsstandards unterstützen. Zur Sicherung der Nachhaltigkeit handelt es sich von Seiten des Bundes um eine degressive Förderung, mit zunehmendem Länderanteil über einen Förderzeitraum von 5 Jahren.



