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Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Geschäftsstelle "Besser essen. Mehr bewegen."
Deichmanns Aue  29
53179 Bonn

Dr. Michaela Filipini

Telefon: 0228 996845-2969

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KINDERLEICHT-REGIONEN

Logo der KINDERLEICHT-REGIONEN

Zielsetzung

Eine gesunde Lebensweise kann kinderleicht sein - wenn Kinder in gesundheitsförderlichen Lebenswelten aufwachsen. Eine ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und Entspannung sind für Kinder wichtig, um gesund aufwachsen zu können.

Ziel des Modell- und Demonstrationsvorhabens ist es, Anreize zu schaffen, um neue lokale und regionale Initiativen zu entwickeln. Diese sollen Kinder gezielt in ihren Lebenswelten erreichen und helfen, Übergewicht und weiteren Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Bereits bestehende Strukturen, welche sich für gesunde Ernährung und reichliche Bewegung einsetzen, sollen vernetzt werden.

Umsetzung

Nach einem bundesweiten Wettbewerb wurden 24 KINDERLEICHT-REGIONEN ausgewählt und ab 2006 über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Nach einer ersten Auswertung der Erfahrungen und Ergebnisse erhielten 16 Projekte eine weitere Förderung.

Die ausgewählten, regionalen Netzwerke erproben in der Praxis, wie sich das Ernährungs- und Bewegungsverhalten und die Lebenswelt von Kindern gesundheitsförderlich verändern lassen.

Die unterschiedlichen Maßnahmen richten sich an Kinder ab der Geburt bis zum Ende der Grundschulzeit. Damit sollen nachhaltige Strukturen geschaffen werden, die auch nach Beendigung der Förderung bestehen bleiben. Kindertageseinrichtungen, Schule, Vereine und Familie arbeiten dabei als Team zusammen. Auch Eltern und Familien werden in das Konzept eingebunden. Erkennen Eltern die Bedeutung von ausgewogener Ernährung und körperlicher Aktivität, können sie einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit ihrer Kinder leisten.

Finanzierung

Die KINDERLEICHT-REGIONEN werden vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert .

Evaluation

Das Karlsruher Max Rubner-Institut (MRI) evaluiert die Maßnahmen der KINDERLEICHT-REGIONEN. Die Erkenntnisse aus den Projekten lassen sich für ähnliche Initiativen im Bereich Gesundheitsförderung nutzen. Ziel ist, zukünftig konkrete Empfehlungen für geplante Präventionsprogramme aussprechen zu können.

Laufzeit

Die erste Förderphase erfolgte ab 2006 und umfasste drei Jahre Förderung. Anschließend erhielten 16 ausgewählte Projekte eine weitere Förderung. Die Projekte sind nachhaltig angelegt.