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IN FORM
Welche Ziele werden mit dem Nationalen Aktionsplan "IN FORM - Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung" verfolgt?

Die Bundesregierung will erreichen, dass Erwachsene durch eine nachhaltige Verbesserung des Bewegungs- und Ernährungsverhaltens gesünder leben, Kinder gesünder aufwachsen und alle von einer höheren Lebensqualität und einer gesteigerten Leistungsfähigkeit in Bildung, Beruf und Privatleben profitieren.
Darüber hinaus sollen Krankheiten deutlich zurückgehen, die durch einen ungesunden Lebensstil mit einseitiger Ernährung und Bewegungsmangel mit verursacht werden. Bis zum Jahr 2020 sollen sichtbare Ergebnisse erreicht werden.
Diese Ziele werden bundesweit durch eine Vielzahl an Projekten und Maßnahmen begleitet. In Deutschland gibt es viele unterschiedliche Maßnahmen und Projekte von Bund, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft, die zum Ziel haben, der Entstehung von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten entgegenzuwirken.

 

Wie soll die Kampagne "IN FORM" aussehen? Was steht im Vordergrund ?

Um die Menschen vom Nutzen einer ausgewogenen Ernährung und ausreichender Bewegung zu überzeugen, müssen die Ziele von IN FORM breit kommuniziert werden. Dabei gilt es, besonders die Menschen zu erreichen, die gesundheitsförderliche Angebote noch zu wenig in Anspruch nehmen.
Mit IN FORM werden die vielfältigen bundesweiten Initiativen in einer nationalen Strategie zur Stärkung und Etablierung gesundheitsförderlicher Alltagsstrukturen in den Bereichen Ernährung und Bewegung zusammengeführt und fortentwickelt. Ein Ziel ist der Aufbau von dauerhaften Kooperationen mit allen Beteiligten, denn dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Auf- und Ausbau flächendeckender Strukturen.
Während in den ersten beiden Jahren vor allem neue Projekte / Maßnahmen auf den Weg gebracht beziehungsweise im Sinne der Verstetigung, Maßnahmen fortgesetzt wurden, soll zukünftig der Fokus bei IN FORM auf der Bündelung, Transparenz und Vernetzung bereits bestehender Vorhaben liegen. Es wird verstärkt angestrebt, Akteure sowie Maßnahmen zu vernetzen, die zu einem erweiterten, aufeinander abgestimmten Angebot beitragen. Gute und bewährte Projekte sollen bekannt gemacht und der Transfer in die Breite gefördert werden.

Wie viel Geld stellt die Bundesregierung für Initialmaßnahmen im Rahmen des Nationalen Aktionsplans zur Verfügung?

Im Bundeshaushalt waren sowohl für das BMELV als auch für das BMG Haushaltmittel in Höhe von jeweils insgesamt 10 Millionen Euro für die Jahre 2008 und 2009 für die Umsetzung der Ziele des Nationalen Aktionsplans vorgesehen. Das BMELV hat auch 2010 rund 5 Millionen Euro bereitgestellt, das BMG 4,5 Millionen Euro. Das BMELV wird diese Mittel (5 Millionen Euro pro Jahr voraussichtlich auch in den kommenden Jahren zur Verfügung stellen können).
Im Haushalt des BMG stehen voraussichtlich 2011 rund 1 Millionen Euro bereit. Die im Nationalen Aktionsplan aufgeführten IN FORM Maßnahmen werden jeweils von den zuständigen Bundesministerien umgesetzt. Die finanzielle Ausstattung weiterer Maßnahmen, die andere Ministerien für vorrangig halten, liegt in deren Verantwortung.
Die Initialförderung der vergangenen Jahre war darauf ausgerichtet, nachhaltige und flächendeckende Strukturen für ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung vorzubereiten. Beispielsweise wurden mit den Vernetzungsstellen Schulverpflegung und den Zentren für Bewegungsförderung in den Ländern Strukturen geschaffen und vernetzt, die über die Projektförderung hinaus wirken und sich größtenteils selbst tragen sollen.

Werden die beiden federführenden Ministerien im Nationalen Aktionsplan weiter zusammenarbeiten?

Die enge Zusammenarbeit hat sich bewährt. Das BMELV und das BMG haben eine gemeinsame Geschäftsstelle eingerichtet, die die Umsetzung des Nationalen Aktionsplans steuert und koordiniert. Dabei werden vorhandene Organisationsstrukturen genutzt.
Die für die Erarbeitung von IN FORM gegründete Steuerungsgruppe, die interministerielle Arbeitsgruppe und die Bund-Länder-Kommunen-Arbeitsgruppe werden regelmäßig in die Umsetzung des Aktionsplans eingebunden. Den Ministerien ist wichtig, mit den Ländern und der Zivilgesellschaft im Dialog über die Themen und die Umsetzung der Ziele zu bleiben.

In welchem Verhältnis steht der Nationale Aktionsplan zu anderen ähnlich gelagerten Initiativen der Bundesregierung?

IN FORM baut auf bestehende Aktivitäten der Bundesregierung auf, ergänzt und vertieft diese und erzielt somit themen- und akteurübergreifende Synergien. Hier sind beispielsweise der Nationale Radverkehrsplan (2002 bis 2012), der Aktionsplan "Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 bis 2010" und die Strategie der Bundesregierung zur Förderung der Kindergesundheit zu nennen.
Ebenso werden auch Bund-Länder-Programme berücksichtigt, wie das Städtebauprogramm "Soziale Stadt", das sich besonders an sozial benachteiligte Gebiete richtet. Auch der Nationale Krebsplan wird sich unter anderem mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil befassen.
Die von der Bundesregierung initiierten Strukturen, wie die Bundesvereinigung für Prävention und Gesundheitsförderung, die "Plattform Ernährung und Bewegung (peb)" sowie der nationale Gesundheitszieleprozess finden sich im Nationalen Aktionsplan wieder.

Was machen die Länder und Kommunen konkret?

Die Länder haben in einer gemeinsamen Erklärung des Bundesrates ihre Bereitschaft erklärt, sich für ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung im Rahmen der Gesundheitsförderung und Prävention einzusetzen. Länder und Kommunen begleiten die Umsetzung in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe und bringen ihre vielfältigen Aktivitäten ein.
Eine Initialmaßnahme der Bundesregierung, die von den Ländern auch finanziell mitgetragen wird, ist die Einrichtung von Vernetzungsstellen Schulverpflegung in allen 16 Ländern. Diese Stellen bieten langfristig auf Länderebene flächendeckende Strukturen, die eine qualitätsgesicherte Verpflegung in der Schule sicherstellen sollen.
Ebenso wurden Zentren für Bewegungsförderung in den Bundesländern eingerichtet, um Alltagsbewegung als Teil der Gesundheitsförderung breit zu veranker.

Wie werden die bereits zahlreich existierenden Projekte und Maßnahmen in den Nationalen Aktionsplan eingebunden?

In Deutschland gibt es bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen und Projekte von Bund, Ländern, Kommunen und der Zivilgesellschaft, die zum Ziel haben, der Entstehung von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten entgegenzuwirken. IN FORM führt die verschiedenen Vorhaben erstmals in einer Strategie zur Stärkung und Etablierung gesundheitsförderlicher Alltagsstrukturen in den Bereichen Ernährung und Bewegung zusammen. Dies geschieht durch die Vernetzung, Bündelung, Transparenz und Verbreitung bestehender Aktivitäten und gewonnener Erkenntnisse sowie die Nutzung von Synergien. Damit wird ein Dach für gemeinschaftliches Handeln geschaffen.
Eine Auflistung aller durch das BMELV und das BMG geförderten IN FORM Projekte und weiterer Maßnahmen auf Ebene der Länder und Kommunen finden Sie auf dieser Seite.

Wie will die Bundesregierung erreichen, dass insbesondere Kinder und Jugendliche sich mehr bewegen und ausgewogen ernähren?

Im Rahmen des neu aufgelegten Förderschwerpunktes "Aktionsbündnisse Gesunde Lebensstile und Lebenswelten" wurden lokale und regionale Projekte ausgewählt, die durch vielseitige Präventionsstrategien und Angebote eine langfristige Verbesserung der körperlichen Aktivität verschiedener Altersgruppen erreichen sollen. Kinder sind hier eine wichtige Zielgruppe. So werden beispielsweise Qualifizierungen von Gesundheitsteams an Schulen, die Verbindung von Schulsport mit den Angeboten von Vereinen, die Gestaltung eines bewegungsfreundlichen Umfelds mit einfachen Mitteln erprobt. Die Lebenswelten der Kinder – also Kindertagesstätten und Schulen – sind hierbei wichtige Orte der Kommunikation. Die Freude an Bewegung und gesundem Essen, das Mitmachen und Nachahmen und eben gerade nicht der erhobene Zeigefinger stehen im Vordergrund. Familie, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte müssen eine Vorbildfunktion einnehmen.
Der "aid-Ernährungsführerschein" vermittelt Kindern in der 3. Klasse Grundlagen gesunder Ernährung. Mit den "SchmExperten" stehen ein entsprechender Bildungsbaustein für die 5. und 6. Klassen und mit der "Ess-Kult-Tour" ein Angebot für Jugendliche zur Verfügung. "Küchen für Deutschlands Schulen" unterstützt Schulen, die sich besonders für die Ernährungsbildung engagieren, mit der Möglichkeit, eine Übungsküche für ihre Schule zu erhalten, und ihr Engagement mit dem Fernsehkoch Tim Mälzer auch öffentlichkeitswirksam darstellen zu können. Mit den Kampagnen "FIT KID - Die Gesund-Essen-Aktion für Kitas" und "Schule + Essen = Note 1" erhalten Kinder, Eltern und Multiplikatoren Informationen zu gesunder Ernährung. Von Wissenschaftlern und Praktikern gemeinsam erarbeitete Verpflegungsstandards erleichtern ein gesundes Essensangebot in Kita und Schule. Um Schulen bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, Ernährungserziehung zu vermitteln und mit einem gesundem Angebot in Pause und Schulkantine zu verbinden, wurden "Vernetzungsstellen Schulverpflegung" eingerichtet.
In 24 "KINDERLEICHT-REGIONEN" wurde bzw. wird praktisch erprobt, wie Kinder und Jugendliche für gesunde Ernährung und viel Bewegung interessiert und begeistert werden können und wie sich dies dauerhaft in den Alltag übertragen lässt.

Bis wann soll das Übergewicht bei Kindern zurückgehen?

Zentrales Ziel ist vorrangig, den Trend zum Auftreten von Übergewicht bei Kindern, aber auch bei Erwachsenen, zu stoppen und durch Prävention die Verbreitung von Übergewicht zu verringern. Ziel ist es, bis 2020 deutliche Veränderungen zu errei-chen. Um dies auch erfassen zu können, ist die kontinuierliche Gesundheitsberichterstattung und die Fortsetzung des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KIGGS) sowie das kontinuierliche Ernährungsmonitoring (NEMONIT) eine unerlässliche Voraussetzung.

Wie werden in Zeiten des demografischen Wandels die Bedürfnisse von älteren Menschen mit Blick auf Ernährung und Bewegung besonders berücksichtigt?

Die Bundesregierung hat auch die Bedürfnisse älterer Menschen ganz besonders im Blick. So wird als Initialmaßnahme modellhaft die Auswirkung von gemeinsamen Aktivitäten wie zum Beispiel dem Wandern in Gruppen von der Bundesregierung gefördert. Damit wird berücksichtigt, dass Bewegung auch eine soziale Dimension hat, mit der Vereinsamung im Alter vorgebeugt werden kann.
Mit der Kampagne "Fit im Alter - Gesund essen, besser leben.", fördert die Bundesregierung die Information von Seniorinnen und Senioren sowie entsprechender Multiplikatoreinnen und Multiplikatoren über altersgerechte Ernährung. Sie stellt darüber hinaus Qualitätsstandards für die Verpflegung in Senioreneinrichtungen sowie für die Anbieter von "Essen auf Rädern" zur Verfügung.
Der Schwerpunkt "Gesundheit älterer Menschen" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird insbesondere im kommunalen Bereich die Zusammenarbeit optimieren und notwendige Informationen einschließlich Materialien bereitstellen.
Um Alltagsbewegung als Teil der Gesundheitsförderung möglichst breit zu verankern, sind in allen Ländern Zentren für Bewegungsförderung eingerichtet worden. Die Aktivitäten richten sich vorwiegend an ältere Menschen. Denn bereits kleine Veränderung im Alltag zeigen positive Effekte für das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Diese Zentren vernetzen bestehende Aktivitäten auf Länderebene, machen gute Praxisbeispiele bekannt und stehen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Bewegung macht gemeinsam mit anderen mehr Spaß und beugt der sozialen Isolation vor. Dazu muss der Zugang zu Bewegungsangeboten für Menschen über 60 Jahre erleichtert und verstärkt nach deren Bedürfnissen ausgerichtet werden. Deshalb wird eng mit Seniorenverbänden und -einrichtungen zusammengearbeitet.

Einerseits wollen Sie dem Übergewicht vorbeugen, andererseits machen Sie Veranstaltungen zu Magersucht? Wie passt das zusammen?

Unter- und Übergewicht sind beides Folge von falschem Ernährungs- und Bewegungsverhalten und stellen gravierende gesundheitliche Risiken dar, denen mit Prävention begegnet werden kann. Mit der Initiative "Leben hat Gewicht" als Teil des Nationalen Aktionsplans soll ein Beitrag für gesunde Körperbilder und Schönheitsideale sowie eine positive Selbstwahrnehmung geleistet werden. Mit Unterstützung von Prominenten und einem Expertengremium möchte die Bundesregierung die Öffentlichkeit sensibilisieren und Essstörungen insbesondere bei Mädchen und jungen Frauen vorbeugen.

Welchen Beitrag leistet der Nationale Aktionsplan für die betriebliche Gesundheitsförderung?

Mit der Kampagne "JOB&FIT - Mit Genuss zum Erfolg!" wirbt die Bundesregierung für gesunde Ernährung im Betrieb und nutzt gleichzeitig die Chance, Familien auch am Arbeitsplatz über gesunde Ernährung und mehr Bewegung zu informieren. Im Rahmen von "JOB&FIT " wurden Qualitätskriterien und Hilfestellungen für Betriebskantinen erarbeitet, die Kantinenbetreiber motivieren sollen, gesunde Wahl anzubieten und zu propagieren. Dazu gehört auch, dass sich Kantinen "JOB&FIT - Mit genuss zum Erfolg" zertifizieren lassen können.
Unternehmen können im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darin unterstützen, sich gesünder zu ernähren und mehr zu bewegen. Dabei haben größere Unternehmen die Möglichkeit, auch auf die Kompetenz ihrer Betriebs- oder Werksärzte beziehungsweise -ärztinnen und anderer Berufsgruppen zurückzugreifen, damit die Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung besser koordiniert werden. Für kleinere und mittlere Betriebe müssen entsprechende Angebote entwickelt werden.

Wie will die Bundesregierung die Qualität der Maßnahmen und Projekte sichern und den Erfolg der Initiative kontrollieren?

Die Bundesregierung setzt auf die Sicherung der Wirksamkeit, Qualität, Übertragbarkeit und Nachhaltigkeit der Initialmaßnahmen von IN FORM. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention haben sehr an Bedeutung gewonnen. Es ist heute unverzichtbar, Instrumente und Strategien der Qualitätssicherung zu kennen und sie bei Aktivitäten und Projekten zu Grunde zu legen. Damit kann die Qualität von Maßnahmen, die sich an spezielle Zielgruppen richten, gewährleistet und eine hohe Wirksamkeit erzielt werden.
Um Akteure, die Maßnahmen zur Förderung eines gesundheitsförderlichen Lebensstils durchführen, zu unterstützen, wird die IN FORM Toolbox "Qualität" erarbeitet. Sie soll als Hilfestellung für Projekte mit individuellen Größen, Ressourcen und Projektstrukturen dienen, um eine geeignete Qualitätssicherungsmaßnahme zu finden und dauerhaft im Alltag einzusetzen.

Wie kann man sich an der Initiative IN FORM beteiligen? Gibt es Kooperationsmöglichkeiten?

IN FORM ist Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung. Daher sind Unternehmen und Institutionen aufgerufen, sich mit ihren Projekten, die nicht durch das BMELV oder das BMG gefördert werden, an IN FORM zu beteiligen. Seit April 2010 kann für die jeweiligen Projekte das IN FORM Unterstützerlogo beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Projekte die Ziele und Inhalte von IN FORM unterstützen. Ziel der Logovergabe ist es, die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung eines gesunden Lebensstils zu verzahnen und unter dem Dach von IN FORM sichtbar zu machen. Die entsprechenden Informationen zur Vergabe des Logos "Unterstützt die Ziele von IN FORM" und die Bewerbungsunterlagen finden sich auf dieser Seite.
Für weitere Kooperationsmöglichkeiten lohnt sich der Blick auf die Projektliste. Hier sind die Kontaktdaten der Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der entsprechenden Projekte aufgeführt, mit denen man direkt in Kontakt treten kann.

Gibt es Fördermöglichkeiten für geplante Projekte im Rahmen von IN FORM?

Projektbezogene Zuwendungen im Rahmen von IN FORM sind grundsätzlich möglich. Aufgrund der Tatsache, dass Haushaltsmittel jedoch nur begrenzt zur Verfügung stehen, bedarf es einer sorgfältigen Prüfung des Projektkonzeptes. Eine pauschale Aussage, welche Projekte gezielt finanziell unterstützt werden können, ist nicht möglich. Gefördert werden können nur solche Projekte, die entweder einen modellhaften Charakter haben oder zur Vorbereitung weiterer administrativer Entscheidungen einen erheblichen Beitrag leisten.

Wie können sich Experten bzw. Expertinnen im Rahmen von IN FORM engagieren?

Im Rahmen von IN FORM werden verschiedene Schwerpunktthemen bearbeitet. Dies geschieht im Austausch mit Expertinnen und Experten auf dem jeweiligen Gebiet. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen sollen in einem transparenten Prozess eingebracht eingebracht werden; hierzu werden gegebenenfalls fachspezifische Arbeitsgruppen eingerichtet. Auch im Rahmen von IN FORM Projekten wurden entsprechende Expertengruppen eingerichtet. Ein konkreter Bedarf wird zu gegebener Zeit kommuniziert. Weitere zielführende Impulse für den IN FORM Prozess werden gerne von der IN FORM Geschäftsstelle entgegengenommen.

Kann man das IN FORM Logo auch für Projekte beantragen, die nicht vom BMELV oder BMG gefördert werden

Das IN FORM Logo wird nur für Projekte vergeben, die vom BMELV oder BMG gefördert werden. Seit April 2010 kann aber ein neues Logo, das IN FORM Unterstützer- Logo, für Projekte anderer Träger beantragt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Projekte die Ziele und Inhalte von IN FORM unterstützen. Ziel der Logovergabe ist es, die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung eines gesunden Lebensstils zu verzahnen und unter dem Dach von IN FORM sichtbar zu machen. Die entsprechenden Informationen zur Vergabe des Logos "Unterstützt die Ziele von IN FORM" und die Bewerbungsunterlagen finden sich auf dieser Seite.