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Bevölkerungsbefragung zu Nahrungsergänzungsmitteln

Das Bundesinstitut für Risikoforschung (BfR) hat 2025 eine Umfrage zur Einstellung von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu Nahrungsergänzungsmitteln durchgeführt. Die Ergebnisse sind jetzt ausgewertet.

Junge Frau schüttelt sich Kapseln aus einer Packung in die Hand
Bild: kucherav/stock.adobe.com

Die Menschen in Deutschland fühlen sich überwiegend gesund und wissen, was gut für sie wäre. Dennoch befürchten viele von ihnen ein Defizit bei Mineralstoffen, Vitaminen und sogenannten Vitalstoffen, das sie meinen ausgleichen zu müssen. Das BfR spricht von einem “subjektiven Defizitgefühl”, das immerhin 43 Prozent der Befragten teilen.

Über Dreiviertel der befragten Personen gaben an, dass sie regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel (NEM) zu sich nehmen. Magnesium (54 Prozent) und Vitamin C (40 Prozent) führen die Liste der am meisten genutzten Präparate an. Neben diesen Einzelpräparaten werden auch Kombinationsprodukte genutzt (32 Prozent).

Hinsichtlich der bevorzugten Informationsquellen rund um NEM zeigen die Befragten eine widersprüchliche Haltung gegenüber Influencerinnen und Influencern sowie den sozialen Medien allgemein. Einerseits genießen Ärztinnen und Ärzte das höchste Vertrauen. Auf der anderen Seite ist der Einfluss von Lifestyleberatern und Influencerinnen nicht zu unterschätzen, die oft erst das Bewusstsein für ein mögliches Defizit schaffen.

Das BfR schließt aus den Ergebnissen der Befragung, dass Verbraucherinnen und Verbraucher u.a. verstärkt über Wechselwirkungen und unerwünschte Effekte von NEM informiert werden sollten. Dafür schlägt das Bundesinstitut vor, dass fachkundige Ärztinnen und Ärzte mit hoher Affinität zu sozialen Medien als sogenannte Medfluencer entsprechende Botschaften verbreiten könnten. 

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Mehr dazu finden Sie im Wissenschaftsbericht des BfR vom 17.04.2026 Wahrnehmung von Mikronährstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) - Bevölkerungsbefragung zu Nahrungsergänzungsmitteln.