Netzwerk

Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT-REGIONEN

Zielsetzung

Ziel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) war es, mit dem Modell- und Demonstrationsvorhaben Anreize zu schaffen, um neue lokale und regionale Initiativen zu entwickeln. Diese sollen Kinder gezielt in ihren Lebenswelten erreichen und helfen, Übergewicht und weiteren Gesundheitsproblemen vorzubeugen.

Die unterschiedlichen Maßnahmen richten sich an Kinder ab der Geburt bis zum Ende der Grundschulzeit. Mit dem Modellvorhaben wurden bereits bestehende Strukturen einbezogen, welche sich für gesunde Ernährung und reichliche Bewegung einsetzen, und Netzwerke geschaffen. 

Der Wettbewerb

Nach einem bundesweiten Wettbewerb wurden aus 450 Projektanträgen 24 KINDERLEICHT-REGIONEN ausgewählt und ab 2006 bis 2011 finanziell gefördert. Die fachliche und administrative Verantwortung lag in diesem Zeitraum bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, im Referat Ernährung und Prävention. Nach einer ersten Auswertung der Erfahrungen und Ergebnisse erhielten in der zweiten Runde 16 nominierte Projekte eine weitere Förderung.

Damit wurden nachhaltige Strukturen geschaffen, die bis heute bestehen. Kindertageseinrichtungen, Schule, Vereine und Familie arbeiten dabei als Team zusammen. Auch Eltern und Familien werden in das Konzept eingebunden. Denn wenn Eltern die Bedeutung von einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Aktivität erkennen, können sie einen wichtigen Beitrag für die Gesundheit ihrer Kinder leisten. 

Evaluation

Die wissenschaftliche Evaluation der KINDERLEICHT-REGIONEN wurde vom Max Rubner-Institut (MRI) in Karlsruhe durchgeführt. Schwerpunkt der Evaluation war es herauszuarbeiten, mit welchen Maßnahmen, welchen Partnern und in welchem strukturellen Kontext der Entstehung von Übergewicht bei Kindern dauerhaft vorgebeugt werden kann.

Lesen Sie mehr über die Methodik der Evaluation

Der Erfolg von Gesundheitsförderung beginnt bereits mit der Planung. Denn eine dauerhafte Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern kann nur durch die gemeinsame Anstrengung vieler gesellschaftlicher Akteure rund um das Kind gelingen. Aktuelle Präventionsmaßnahmen setzen auf beides: die Verbesserung des Ernährungs-, Bewegungs- und Gesundheitsverhalten der Kinder und Eltern sowie auf die Änderung von Umgebungsbedingungen, die Übergewicht begünstigen.

Erfahren Sie hier mehr über die Präventionsansätze der KINDERLEICHT-REGIONEN

 

Weitere Inhalte zum Thema ErnährungBewegung für die Zielgruppe