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ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung

Profil

"ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung" ist eine Initiative der Plattform Ernährung und Bewegung e.V. (peb) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sportjugend (dsj), Mars Deutschland und der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD).

Die Initiative wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, als Schirmherrin unterstützt.

Zielsetzung

Die Prävention von Übergewicht bei türkeistämmigen Familien ist gesundheits- und sozialpolitisch von großer Bedeutung: Kinder und Jugendliche mit türkischem Migrationshintergrund haben laut Robert Koch-Institut (KiGGS-Studie) ein erhöhtes Risiko für Übergewicht und Adipositas und damit für die entsprechenden Folgeerkrankungen.

Die Initiative ekip – das türkische Wort für "Team" – bringt Experten und Praktiker zusammen, um die Gesundheitsförderung bei Familien mit Migrationshintergrund zu verbessern. Neben konkreten Hilfestellungen für die Projekte vor Ort will "ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung" die Erfahrungen aus der Praxis in die gesellschaftspolitische Präventionsdebatte einbringen.

Umsetzung

Die Initiative führt Praktiker aus Präventionsprojekten, Vertreter von Migranten-Organisationen, Sozialverbänden sowie der Wissenschaft zusammen. In themenspezifischen Arbeitsgruppen tauschen sie sich fachlich aus. ekip will den Wissenstransfer unter den Akteuren fördern und Erfahrungen aus der Praxis bündeln. In insgesamt drei Workshops sind Experten und Praktiker dazu aufgerufen, gute Beispiele und Erfolgsfaktoren für die Gesundheitsförderung bei Familien mit Migrationshintergrund zu identifizieren und konkrete Hilfestellungen zu entwerfen, die den Akteuren vor Ort die Projektarbeit erleichtern. Der Werkstattcharakter des Projektes steht dabei im Mittelpunkt – die Zusammenarbeit von Praktikern und Experten und der offene Erfahrungs- und Wissensaustausch untereinander. Ziel ist es, die Praxis der Projekte vor Ort zu verbessern, sie beim Aufbau nachhaltiger Strukturen zu unterstützen und die Praktiker stärker miteinander zu vernetzen.

Die Ergebnisse dieses Wissens- und Erfahrungsaustauschs werden nachhaltig genutzt: Auf einer Online-Plattform werden die praktischen Hinweise zusammengeführt und die Möglichkeit für den weiteren Austausch und die Vernetzung geschaffen, um die Effizienz und Nachhaltigkeit der Projekte vor Ort zu steigern. Im Dialog werden die Ergebnisse den Partnern in den Kommunen, im Gesundheitssystem und in der Politik vorgestellt, um die Erkenntnisse der Experten und Praktiker auch in die gesellschaftspolitische Präventionsdebatte einzubringen.

Schwerpunkte

Die ekip-Workshops werden folgende inhaltliche Schwerpunkte haben:

  • Workshop 1: Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund zur Gesundheitsförderung
  • Workshop 2: Ernährung, Bewegung und Entspannung
  • Workshop 3: Verstetigung der Gesundheitsförderungsprojekte für Familien mit Migrationshintergrund

Die Praktiker diskutieren gemeinsam die Fragestellungen, wie Familien mit Migrationshintergrund am besten erreicht und zur Gesundheitsförderung motiviert werden können, was bei der Vermittlung der Kursinhalte zur Ernährung, Bewegung und Entspannung an Familien mit Migrationshintergrund beachtet werden muss und wie die Verstetigung der Initiativen gemeinsam mit Projektträgern und (potenziellen) Partnern erreicht werden kann.


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