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gelbetomaten

Der Verein gelbetomaten e.V. vermittelt umfassendes Wissen und praktische Fähigkeiten im Setting Schule. Damit erwerben Kinder die Kernkompetenz "Kochen" mit dem Ziel, selbständig eine gesunde und nachhaltige Konsumentscheidung zu treffen.

Zielsetzung

Der Verein gelbetomaten e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, die Kernkompetenz "Kochen" möglichst früh an Kinder zu vermitteln. Um selbständig eine gesunde und nachhaltige Konsumentscheidung treffen zu können, sind umfassendes Wissen und praktische Fähigkeiten nötig. In der Kulturpraxis des Kochens treffen sich unter anderem theoretisches Wissen über Lebensmittel und deren Herstellung, praktische Kompetenzen zur Verarbeitung, Haltbarmachung und Lagerung sowie Finanz- und Ressourcenmanagement. Je mehr Wissen und Erfahrung Kinder frühzeitig in diesen Bereichen haben, desto nachhaltiger können sie sich verhalten. Zudem ist das gemeinsame Kochen und Essen ein zentraler Bestandteil unserer sozialen Kultur und bietet Raum für Austausch und gemeinsame Aktivität. Im Setting Schule erreicht der Verein alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und legt so den Grundstein für eine umfassende Ernährungs- und Verbraucherbildung.

Umsetzung

Mit dem Projekt Kochen&Erleben@school sind Ernährungsfachkräfte als externere Akteure in Grundschulen unterwegs und übernehmen einen Teil des curricularen Sachunterrichtes und gestalten diesen sehr praxisnah. Für die Kinder entsteht durch die Gäste eine besondere Atmosphäre. Sie erkennen den hohen Stellenwert der Thematik. Externe Kräfte haben kein Vorwissen über die Kinder, so dass auch vermeintlich schwächere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben, aus ihrer angestammten Rolle zu schlüpfen. Mit einer Laufzeit von acht Wochen mit jeweils zwei Stunden pro Woche bleibt die Ernährung immer im Fokus. Die Kinder tragen Wissen und Erfahrungen in die Familien und gestalten auch dort den Ernährungsalltag mit und um.

Kochen&Erleben@school ist ein Bildungskonzept mit Theorie- und Praxisteil. Anhand der Ernährungspyramide wird Wissen über Lebensmittelgruppen erarbeitet und individuelle Portionsgrößen werden mittels des Handmodells eingeführt. In jeder Kocheinheit werden vier Rezepte zubereitet und gemeinsam gegessen.  Hauswirtschaftliche Fähigkeiten werden beim Kochen auf- und ausgebaut. Ausflüge in den Supermarkt und auf einen landwirtschaftlichen Betrieb schließen den Kreis: Eine Weltreise in der Obst- und Gemüseabteilung zeigt die globale Reichweite unserer Ernährung. Der Bauernhof im nächsten Dorf spiegelt Saisonalität und Regionalität wieder. Die Wertschätzung für Lebensmittel steigt und die Kinder bekommen einen persönlichen Bezug zu ihrem Konsum und seiner Reichweite.

Beim gemeinsamen Prüfungs- bzw. Abschlussessen – wenn möglich mit Gästen – werden die erlernten Kompetenzen in einem festlichen Rahmen gefeiert. Die Schülerinnen und Schüler werden mit einem Diplom ausgezeichnet, welches sie als Mini-Küchenchef qualifiziert.

Das Projekt ist für Schulen kostenfrei und wird durch Krankenkassen im Rahmen der "Maßnahmen zur Gesundheitsförderung nach § 20a SGB V" gefördert.


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