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Kids an die Knolle

Das Schulgartenprojekt "Kids an die Knolle" des Deutschen Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV) zeigt Kindern den Weg eines Lebensmittels vom Anbau bis zum Verzehr.

Zielsetzung

Das Projekt "Kids an die Knolle" hat der Deutsche Kartoffelhandelsverbandes e.V. (DKHV) zum "Internationalen Jahr der Kartoffel" 2008 initiiert. Das Schulgartenprojekt wird von der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert. Heute beteiligen sich jährlich bundesweit mehr als 800 Schulen und Kitas am Projekt.

Kinder und Kartoffeln passen perfekt zusammen: Das Schulgartenprojekt "Kids an die Knolle" des DKHV richtet sich an Kinder- und Jugendbildungseinrichtungen, die über einen eigenen Garten verfügen. Die Kinder lernen, wie ein heimisches Lebensmittel gepflanzt wird, wie es wächst und wie daraus vielfältige und gesunde Gerichte entstehen. So entstehen Wertschätzung für Lebensmittel, ein nachhaltiges Umweltbewusstsein und Gemeinsinn. Denn das gemeinsame Kochen und Essen ist ein wesentlicher Baustein des DKHV-Schulgartenprojektes.

Umsetzung

Jährlich stellen die DKHV-Mitgliedsunternehmen bundesweit Schulen und Kindereinrichtungen in ihrem Einzugsbereich Pflanzkartoffeln zur Verfügung und begleiten die Klassen sowie die Schulgartenlehrerinnen und Schulgartenlehrer während des Schuljahres. Zusätzlich erhalten die Schulen Informations- und Unterrichtsmaterialien über den Anbau und die Pflege, Kartoffelschädlinge und Sorteneigenschaften. Mit dem Verein Information Medien Agrar e.V. wurden Unterrichtsbausteine nach pädagogischen Maßstäben erarbeitet, anhand derer die Kartoffel fachübergreifend Eingang in den Unterricht finden soll. Die praktische Arbeit im Schulgarten stärkt soziale Kompetenzen wie Verantwortungsgefühl und Achtsamkeit für die Natur. Nachhaltigkeit wird spielerisch gelernt. Die Bewegung an frischer Luft mobilisiert die Kinder und fördert die Gesundheit.

Vielen Kinder fehlt der Bezug und das Wissen über die praktische Landwirtschaft. Hier wird mit dem Projekt gezielt gegengesteuert. Zusätzliche Einblicke in die landwirtschaftliche Produktion und die damit verbundenen Abläufe erhalten die Kinder bei Exkursionen in die DKHV-Mitgliedsunternehmen.

Darüber hinaus erfahren die Kinder, wie die Kartoffeln zu Hause richtig gelagert und verarbeitet werden. Dafür bietet der DKHV die Unterstützung von Landfrauen in den Einrichtungen an. Höhepunkt des Projekts ist der Einsatz des Kochbusses, der in jedem Jahr in einer Region die Kinder bei der Verarbeitung der selbst geernteten Kartoffeln begleitet. Ein Projekttag in Form eines Kartoffelfestes nach der Ernte, an dem die Kinder ihre Arbeiten vorstellen, rundet das Projekt ab.

In von den Kindern mit Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer selbst zu erstellenden "Kartoffeltagebüchern" stellen sie die im Projekt erreichten Ergebnisse vor. Die Tagebücher festigen das im Jahreslauf erworbene Wissen.

Das Projekt wird regelmäßig evaluiert. In Lehrerumfragen werden Ansprüche, Angebote und Wünsche der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Erzieherinnen und Erzieher erfragt und in die weitere Arbeit eingebunden.


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