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Kindergesundheitsmobil

Das Kindergesundheitsmobil (KIGEMO) ist ein Projekt zur Stärkung und Förderung der Kindergesundheit durch Vorsorge, Information und Beratung. Das Kooperationsprojekt der McDonald’s Kinderhilfe Stiftung, der Stadt Essen und des Deutschen Kinderschutzbundes Essen ist seit September 2012 in den von Armut betroffenen Stadtteilen im Essener Norden (NRW) unterwegs - mit dem Ziel, direkt vor Ort Eltern und Kindern gesundheitliche Themen näherzubringen und so zur Verbesserung der Kindergesundheit beizutragen.

Zielsetzung

Das Kindergesundheitsmobil (KIGEMO) ist ein Projekt zur Stärkung und Förderung der Kindergesundheit durch Vorsorge, Information und Beratung. Das Kooperationsprojekt der McDonald's Kinderhilfe Stiftung, der Stadt Essen und des Deutschen Kinderschutzbundes Essen ist seit September 2012 in den von Armut betroffenen Stadtteilen im Essener Norden (NRW) unterwegs - mit dem Ziel, direkt vor Ort Eltern und Kindern gesundheitliche Themen näherzubringen und so zur Verbesserung der Kindergesundheit beizutragen. Seit 2017 verstärkt ein zweites, kleineres Mobil das Angebot und macht Kinder und Eltern in Essen und weiteren Städten fit für die Zukunft. Neben der Beratung für Familien steht die Vermittlung von gesundheitlichem Wissen sowie die Förderung des Bewusstseins für eine gesunde Lebensweise im Vordergrund. Dies geschieht durch die enge Verzahnung von pädagogischen und medizinischen Kompetenzen sowie durch den Einsatz von präventiv ausgelegten Beratungs- und Lernangeboten. Dabei ersetzt das Kindergesundheitsmobil keinen Arztbesuch, es baut vielmehr Brücken zur Regelversorgung und zu bestehenden Hilfsangeboten in Essen.

Umsetzung

 

Kernzielgruppe des Projektes sind Familien, die von den bestehenden gesellschaftlichen Strukturen, den vorhandenen Hilfsangeboten und der medizinischen Regelversorgung nicht oder nur ungenügend erreicht werden.Das Programm wird auf drei Wegen vermittelt: An Kindertagesstätten/Schulen, auf öffentlichen Marktplätzen sowie in den Flüchtlingsunterkünften der Stadt. Ein wesentlicher Teil des Angebots ist der Kindergesundheitspass. Mit 16 interaktiven und kindgerechten Aktionen werden Kindern und Eltern Themen wie Gesundheitsinformationen, Ernährung, Wahrnehmung und Bewegung nahegebracht.Zudem leistet das Kindergesundheitsmobil an Flüchtlingsunterkünften wichtige Hilfe. Dazu gehört das Vermitteln von gesundheitsförderndem Wissen an die Kinder und Eltern sowie die Verhinderung von impfpräventablen Erkrankungen durch den gezielten Einsatz vor Ort.Das Kindergesundheitsmobil bietet Kindertageseinrichtungen Unterstützung in folgenden Bereichen:

  • Interaktive Lernangebote für Groß und Klein
  • Informationsveranstaltungen zur Prävention und Gesundheitsförderung. U.a. im Rahmen von Elterncafes oder 
  • als kostenfreies und anonymes Angebot im Stadtteil. 

Das Kindergesundheitsmobil erreicht:

  • Jährlich über 5.000 Besucherkontakte auf öffentlichen Plätzen
  • Jährlich an die 5.00 Vorschulkinder in 25 Kitas, mit dem Programm Kindergesundheit
  • Ca. 100 Kinder, welche den Kindergesundheitspass vollenden
  • Über 500 Impfungen bei Flüchtlingskindern
  • Über 1000 Fitnesstests an Kitas


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