Netzwerk

Templin- Die beweguns- und ernährungsfreundliche Kur- und Bäderstadt

Zielsetzung

Das Netzwerk "Templin – die bewegungs- und ernährungsfreundliche Kur- und Bäderstadt" nahm sich 2007 vor, Übergewicht von Kindern in der Region Uckermark präventiv anzugehen. Im strukturschwachen Templin bedeutete dies zunächst: Kindertagesstätten und Schulen mit angemessenen Räumen und Materialien für Sport- und Bewegungsangebote zu versorgen. Parallel dazu warben die Initiatoren lokale Kooperationspartner an und schufen so ein breites Netzwerk. Dazu gehörten die Hebammen der Stadt, zwei Kinderarztpraxen, alle neun Kindertagesstätten, fünf Tagesmütter, vier Grundschulen, sieben Sportvereine und Fitness-Studios, drei musikpädagogische Angebote, vier Ernährungsexperten/-innen, zwei Bewegungstherapeuten/-innen sowie das Krankenhaus, die Krankenkassen, Eiscafes und Restaurants, Wohnheime, Bioläden sowie als Medienpartner der "Uckermark Kurier".

Umsetzung

Der größte Teil der Projektinvestitionen floss in die Gestaltung der Schulhöfe und Kindertagesstätten. Hier wurden Sprossenwände, Kriechtunnel, Sandkästen, Kletternetze und Sportgeräte aufgebaut. Außerdem wurden die Einrichtungen mit Matten, Bällen, Seilen, Pedalos und vielem mehr ausgestattet. Diese Investition in die Infrastruktur wurde begleitet durch Ernährungs- und Bewegungsangebote. Dazu fanden bei den Kooperationspartnern Informationsveranstaltungen und Beratungen statt, etwa beim Aufbau des Ernährungsunterrichts, sowie eine Umgestaltung der Speisepläne zusammen mit den Schülern/-innen der Grundschulen.

Um die Eltern der Kinder bis 12 Jahre zu erreichen, gab es Elternbriefe und Aushänge in Schulen und Kindertagesstätten. Besonders die zahlreichen Events wie Familiensport-, Koch-, Erntedank-, Gemüse- und Obstfeste erfreuten sich bei Eltern und Kindern großer Beliebtheit.

Downloads

Hier können Sie den Abschlussbericht des Projekts Templin für die 1. Förderphase (PDF-Dokument, 551 KB, nicht barrierefrei) herunterladen.


"Templin" ist eins von 24 ausgewählten Projekten aus dem Modellvorhaben "Besser Essen. Mehr Bewegen. KINDERLEICHT-Regionen".

Weitere Informationen zu den KINDERLEICHT-Regionen