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Zentren für Bewegungsförderung

Um Alltagsbewegung als Teil der Gesundheitsförderung möglichst breit zu verankern, hat das Bundesministerium für Gesundheit in allen Bundesländern Zentren für Bewegungsförderung eingerichtet.

Zielsetzung

Um Alltagsbewegung als Teil der Gesundheitsförderung möglichst breit zu verankern, sind in den Bundesländern "Zentren für Bewegungsförderung" eingerichtet worden, die von 2009 bis 2011 vom Bundesministerium für Gesundheit finanziell gefördert wurden. Ziel war es, den Zugang zu Bewegungsangeboten für die verschiedenen Zielgruppen in den Ländern zu erleichtern, sie nach ihren Bedürfnissen auszurichten und insbesondere bei älteren Menschen soziale Isolation vorzubeugen.

Umsetzung

Die Zentren vernetzten bestehende Aktivitäten im Bereich der Bewegungsförderung auf Länderebene, machten gute Praxisbeispiele bekannt und standen als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung.

Bayern

Körperliche Bewegung und soziale Aktivitäten spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Selbständigkeit, Wohlbefinden, Zufriedenheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Alter möglichst lange zu erhalten. Wie können mehr Menschen im Ruhestand dafür motiviert werden? Welche Angebote gibt es bereits? Was fehlt und wie sind ansprechende Maßnahmen zu gestalten? Diesen Fragen widmete sich das Zentrum für Bewegungsförderung in der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG). Das Ziel des Zentrums war es, die geistige, soziale und sportliche Bewegung zu verbinden und die "Ganzheitlichkeit" des Menschen in den Vordergrund zu stellen. Im Rahmen des Projekts wurden u.a. Tagungen und Fachgespräche angeboten, Vernetzungen und Kooperationen gefördert sowie die Außenrepräsentation des Zentrums über Internetangebote verstärkt.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht Bayern (PDF, 440 KB, nicht barrierefrei)

Hessen

Das Hessische Zentrum für Bewegungsförderung hat sich zum Ziel gesetzt, Alltagsbewegung als selbstverständlichen Teil im Lebensstil aller Bevölkerungsgruppen des Landes nachhaltig zu verankern und das Bewusstsein für die positiven Auswirkungen von Alltagsbewegung auf die Gesundheit zu schärfen. Schwerpunkt war die Bevölkerungsgruppe der über 60-Jährigen. Zu den Aufgaben des Zentrums gehörten u.a. die Beratung und Unterstützung kommunaler Akteure bei der Umsetzung von Bewegungsangeboten, die Vernetzung von Akteuren und Projekten, Informationsbereitstellung für Multiplikatoren, Erarbeitung generationsübergreifender Konzepte der Bewegungsförderung oder die modellhafte Entwicklung von kommunalen Handlungsstrategien zur Förderung von Alltagsbewegung.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht Hessen (PDF, 528 KB, nicht barrierefrei)

Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt

Die Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. hat gemeinsam mit der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern ein Zentrum für Bewegungsförderung gegründet. Durch die Initiierung und Unterstützung entsprechender Maßnahmen wollten beide dazu beitragen, das alltägliche Bewegungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere Seniorinnen und Senioren, sozial Benachteiligte und Inaktive zu fördern. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern wurden Bewegungsangebote öffentlich zugänglicher gemacht, indem Möglichkeiten zu Alltagsbewegungen – neben dem Gesundheitssport und organisierten Sport – als niederschwelliges und nicht stigmatisierendes Angebot in den Vordergrund gerückt wurden.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht Mecklenburg-Vorpommern/Sachsen Anhalt (PDF, 1,2 MB, nicht barrierefrei)

Zentrum für Bewegungs- förderung Nord

Für die Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein wurde unter dem Titel "Bewegung im Norden" das Zentrum für Bewegungsförderung Nord als Gemeinschaftsprojekt, welches aus Teilzentren in den jeweiligen Bundesländern besteht, ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Projektes stand die Altersgruppe der über 60-Jährigen. Aber auch Angebote zu älteren Migrantinnen und Migranten und die Thematik Männergesundheit wurden berücksichtigt. Durchgeführte Maßnahmen des Zentrums waren u.a. der Ausbau und die Verstetigung der Netzwerkarbeit, der Ausbau von Qualifizierungsangeboten oder die modellhafte Durchführung von Angeboten und Aktivitäten wie Ideenwerkstätten, Stadtteilspaziergänge, Informationsveranstaltungen und Workshops.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht "Nord" (PDF, 6,3 MB, nicht barrierefrei)

Nordrhein-Westfalen

Um eine Fachstelle zur alltagsnahen Bewegungsförderung in Nordrhein-Westfalen zu etablieren, wurde 2009 vom Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW) das "Zentrum für Bewegungsförderung" eingerichtet. Übergeordnetes Ziel war es, gesundheitsförderliche körperliche Aktivität als festen Bestandteil in den Alltag von insbesondere älteren Menschen in den Settings Kommune, Betrieb und organisierten Sport zu integrieren und bewegungsaktive Lebensstile zu fördern. Schwerpunkte waren u.a. die Vernetzung von Akteuren der Bewegungsförderung, Identifikation von vorbildlichen Praxisbeispielen, Förderung von Qualitätsentwicklung von Projekten, landesweite Informationsangebote und die Identifikation evidenzbasierter Interventionsansätze.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht NRW (PDF, 209 KB, nicht barrierefrei)

Rheinland-Pfalz und Saarland

Um Mobilität, Leistungsfähigkeit und Selbstständigkeit im Alter länger erhalten zu können, sind gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung wichtige Faktoren. Die Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz (LZG) unterstützte insbesondere ältere Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz mit verschiedenen Angeboten darin, im Alter aktiv zu werden und zu bleiben. Hierzu wurden u.a. eine Online-Bewegungslandkarte entwickelt, Bewegungsspiele und -angebote erstellt, Workshops und Gesundheitstage durchgeführt und neue Partner eingebunden.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht Rheinland-Pfalz/Saarland (PDF, 800 KB, nicht barrierefrei)

Thüringen

Das Zentrum für Bewegungsförderung Thüringen, eingebettet in der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V., verfolgte das Ziel, bewegungsförderliche Infrastrukturen im Land zu entwickeln und zu verstetigen. Der Aufbau zielgruppenspezifischer Bewegungsangebote sowie die Erschließung und Nutzung von Bewegungsräumen im öffentlichen Raum waren die zentralen Schwerpunkte. Besonders angesprochen waren hierbei Bürgerinnen und Bürger der Altersgruppe 60+, die keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen, in sozial- und strukturschwachen Stadtteilen leben, zu denen keine institutionellen Zugänge bestehen und somit Gesundheitsförderungsmaßnahmen schwer erreichbar sind.

Zum Herunterladen: Abschlussbericht Thüringen (PDF, 9,4 MB, nicht barrierefrei)

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