Zielsetzung
Das Projekt “Verpflegung ausgewählter vulnerabler Gruppen” zielt darauf ab, Menschen wie Patienten und Patientinnen in Kliniken, älteren Menschen in Senioreneinrichtungen oder solche, die “Essen auf Rädern” beziehen und Menschen mit Behinderungen Zugang zu gesunheitsförderndem Essen zu ermöglichen. Dabei setzt das Projekt zwei Hauptziele.
Hauptziel I: Multiplikatoren und Multiplikatorinnen und Verantwortliche für die Verpflegung in Kliniken und Seniorenheimen für die Bedeutung einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Verpflegung sensibilisieren. Es soll ein Zugang zu Informationen und Hilfsmitteln, die die Umsetzung im Care-Bereich unterstützen, ermöglicht werden. Die Bekanntheit und Anwendung der DGE-Qualitätsstandards (DGE-QSTs) wird im Projektzeitraum erhöht.
Hauptziel II: Verantwortliche für die Verpflegung von Menschen mit Behinderungen in Werkstätten und ggf. Wohngruppen erkennen die Bedeutung einer gesundheitsfördernden und nachhaltigen Verpflegung. Es wird der Zugang zu praxiserprobten Materialien und Hilfsmitteln, die dabei helfen, Menschen mit Behinderung (MmB) ein gesundheitsförderndes und nachhaltiges Angebot zu bieten, geschaffen.
Umsetzung
Die Umsetzung des Projekts lässt sich in zwei Schwerpunkte gliedern:
Verbreitung und Bekanntmachung der DGE-QST im Care-Bereich mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Qualitätsentwicklung:
Verpflegungsverantwortliche und Entscheiderinnen bzw. Entscheider sollen mit zielgerichteten digitalen Argumentations- und Umsetzungshilfen unterstützt werden. Neben der bisherigen Zielgruppe der Küchenfachkräfte in Kliniken sollen nun auch Klinikträger, -leitungen und Ärzten und Ärztinnen gezielt angesprochen werden, um die Entscheidung zur Umsetzung der DGE-QST zu fördern und die Akzeptanz in der gesamten Einrichtung zu erhöhen.
Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in der Verpflegung:
Der zweite Schwerpunkt liegt auf der Identifikation der speziellen Anforderungen und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Bezug auf die Verpflegung. Hierbei sollen ihre gesundheitlichen und sozialen Bedürfnisse berücksichtigt werden, um eine ausgewogene und nachhaltige Ernährung zu gewährleisten. Basierend auf den ermittelten Bedürfnissen werden spezielle Medien entwickelt, die Verpflegungsverantwortliche, Praktiker und Praktikerinnen und Betreuungspersonal in Werkstätten unterstützen.
Kontakt
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
Godesberger Allee 136
53175 Bonn
Tel: +49 228 3776-600
Fax: +49 228 3776-800
webmaster(at)dge(dot)de
Förderzeitraum
Oktober 2021 bis Februar 2025