Hier beginnt der Hauptinhalt dieser Seite

EUBeKo – Verhältnisorientierte Bewegungsförderung in der Kommune systematisch planen und umsetzen

Wie können Kommunen Bewegungsräume schaffen, die langfristig die Lebensqualität verbessern? Das Projekt EUBeKo stärkte Akteurinnen und Akteure darin, bauliche Maßnahmen und Freizeitangebote zu planen, die das Bewegungsverhalten fördern und untersuchte die notwendigen Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse.

Junge Frau liegt mit gekreuzten Armen flach auf dem Boden

Zielsetzung

Das Projekt zielte darauf ab, die Fähigkeiten von Akteurinnen und Akteuren in ländlichen und städtischen Gemeinden zu stärken, um mögliche Strukturen zu schaffen, die die Bewegung fördern (z.B. Rundwege oder Freizeitangebote). Diese Veränderungen in der Umgebung sollen langfristig die Lebensqualität verbessern und als Verhältnisprävention wirken. 

EUBeKo untersuchte die Prozesse, die auf kommunaler Ebene notwendig waren, um bauliche Änderungen umzusetzen, die das Bewegungsverhalten der Bürger fördern.

Umsetzung

Im Rahmen des Projekts wurde zunächst eine Bestandsaufnahme zur Bewegungsförderung in städtischen und ländlichen Kommunen durchgeführt. Dies erfolgte durch Einwohnerbefragungen, Bürgerbeteiligungsverfahren wie Stadtteilbegehungen sowie Befragungen von kommunalen Akteurinnen und Akteuren und Entscheidungstragenden. Auf Grundlage dieser Erhebungen wurden konkrete Handlungsziele entwickelt, um Maßnahmen zur Bewegungsförderung wie z. B. den Bau eines quartierverbindenden Rundwegs umzusetzen. 

Zusätzlich wurden Methoden und Strategien erprobt, um kommunale Entscheidungsträger von den Notwendigkeiten und Vorteilen solcher Maßnahmen zu überzeugen. Die Umsetzung erfolgte unter Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen durch intersektoral zusammengesetzte Planungsgruppen in den beiden Pilotkommunen. Diese Gruppen planten, setzten die Maßnahmen um und bewerteten sie abschließend gemeinsam mit allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren.


Kontakt

Pädagogische Hochschule Heidelberg
Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften
Abteilung Prävention und Gesundheitsförderung
Keplerstr. 87
69120 Heidelberg

Förderzeitraum

Juni 2019 bis Dezember 2023