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Erstes gemeinsames Treffen der Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung

Das Gruppenbild zeigt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungsstellentreffens.

Beim ersten gemeinsamen Treffen der Vernetzungsstellen für die Kita- und Schulverpflegung gibt es eine große Teilnehmerrunde. Bild: BLE

Am 09./10. November trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung in Düsseldorf.

Die Moderatorin steht vor dem Begrüßungsplakat.

Iris Boddem begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungsstellentreffens. Bild: BLE

Beim Herbst-Treffen der Vernetzungsstellen standen Austausch und Information, aber auch Fachvorträge und ein gemeinsames Abendprogramm auf der Agenda. Neu war, dass erstmalig die Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Schulverpflegung und Kitaverpflegung gemeinsam tagten.

Im Anschluss an die Grußworte von Vertreterinnen und Vertretern des Landesministerium Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) wurde die Teilnehmerrunde von Ursula Plitzko, Verbraucherzentrale NRW sowie Ursula Tenberge-Weber, Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW auf das gemeinsame Treffen eingestimmt. Als Leiterin des Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule begrüßte Dr. Anke Oepping die Teilnehmenden. Durch das Programm führte, wie auch bei den vergangenen Treffen, Iris Boddem.

Ein Vertreter und eine Vertreterin des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sitzen am Tisch und tragen ihre Inhalte vor.

Mortimer Treichel und Ingrid Bernard berichten Neuigkeiten aus dem Bundesernährungsministerium. Bild: BLE

Aktuelles von Bund und Ländern

Im Anschluss an die Begrüßungsrund berichteten Ingrid Bernard und Mortimer Treichel, beide BMEL, über Aktuelles seitens des Bundes. Ein Thema war dabei das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE), das im kommenden Jahr an den Start gehen soll. Um dem Thema "Ernährung" eine höhere Priorität zu geben, bildet das BZfE das Zentrum für die Verbraucher- und Multiplikatorenkommunikation. Es wird als eigene Einheit in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) angesiedelt und unterstützt auch die Ziele von IN FORM. Weitere Themen waren neben dem BZfE die Kampagne "Macht Dampf! – Für gutes Essen in Kita und Schule" sowie der Schülerwettbewerb „#checkdasmahl“.

Die Vernetzungsstellen der einzelnen Bundesländer berichteten im Anschluss über ihre Aktivitäten und Erfolge. Neben der fachlichen Begleitung von Kitas und Schulen mit dem Ziel einer besseren Verpflegung gab es unterschiedliche Arbeitsschwerpunkte. Ob erfolgreich durchgeführte Fachtagungen, neu erstellte Materialien, Initiativen zu Kooperationen oder neu angelegten Studien – der Maßnahmenkatalog war sehr vielseitig.

Sonja Fahmy, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE), konnte von erfolgreichen Zertifizierungen berichten. Von allen Einrichtungen, die die Qualitätsstandards der DGE umsetzen, machen die Kitas und Schulen etwa zwei Drittel aus.

Im Anschluss an diesen aktiven Austausch lud die Vernetzungsstelle NRW als Ausrichter des Treffens zu einer gemeinsamen Stadtführung ein. Auch beim gemeinsamen Abendessen standen der Erfahrungsaustausch und die Kontaktpflege an oberster Stelle.

Die Leiterin des NQZ steht vor den Zuhörerinnen und Zuhörern.

Dr. Anke Oepping stellt sich und die Aufgaben des NQZ vor. Bild: BLE

Nationales Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ)

„Es ist eine Verantwortung, wie Kitas und Schulen in Deutschland verpflegt werden.“ Mit diesen Worten beschrieb Dr. Anke Oepping, Leiterin des NQZ, die Zielsetzung des Nationalen Qualitätszentrums. Die Qualität beim Essen zu verbessern, sei eine wichtige Aufgabe. Denn „alle Kinder und Jugendlichen haben ein Anrecht auf ein schmackhaftes und gesundes Essen“, so Dr. Anke Oepping.

Das NQZ koordiniert alle Maßnahmen rund um ein gutes Kita- und Schulessen und wird auf Bundesebene zukünftig ein wichtiger Partner für die Vernetzungsstellen sein. Das nationale Qualitätszentrum ist ein zentraler Baustein der Qualitätsoffensive des Bundesernährungsministers für besseres Essen in Kita und Schule. Es fungiert als Plattform für alle, die mit dem Schul- und Kitaessen befasst sind. Die Leiterin des NQZ, Anke Oepping, kommt aus der Ernährungsbildung. Sie war bisher im Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn tätig.

Verpflegungsdienstleistungen, Vergaberecht und ein "Blick in die Tonne"

Neben den Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und der Berichterstattung konnten die Teilnehmenden anschließen zwischen zwei Fachvorträgen wählen. Der Referent Rainer Roehl informierte zu „Nachhaltige Verpflegungsdienstleistungen“. Die Parallelveranstaltung, referiert von Dr. Henning Holz, befasste sich mit dem "Vergaberecht in der Gemeinschaftsverpflegung".

Nach der Mittagspause gewährte Frank Waskow von der Verbraucherzentrale NRW den Teilnehmerinnen noch einen "Blick in die Tonne". Unter diesem Motto steht das Projekt im Rahmen des Forschungsvorhabens ReFoWas (Reduce Food Waste, zu deutsch: Redzierung von Lebensmittelabfällen).

Ziel ist es, Mengen und Gründe für Lebensmittelabfälle in Ganztagsschulen in NRW zu erforschen und geeignete Maßnahmen zu entwickeln, mit denen Schulen und Caterere die Lebensmittelverschwendung reduzieren können. In elf Schulen wurde jeweils an zehn Tagen Messungen durchgeführt. Die insgesamt 110 Messergebnisse ergaben, dass im Durchschnitt zirka ein Viertel des produzierten Mittagessens weggeworfen wird. Weitere Informationen liefert die Internetseite der VZ NRW.

Termin

Das nächste Treffen der Vernetzungsstellen Kita- und Schulverpflegung findet am 18./19. Mai 2017 in Kiel statt.