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Bewegung macht schlau!

In der Schule, bei den Hausaufgaben und beim Üben - Kinder müssen viel zu viel sitzen. Hier finden Sie Tipps und Tricks, wie Eltern mit ihren Kindern auch beim Lernen in Bewegung bleiben.

Zum Thema Bewegung Für die Zielgruppe Familie

Junge in einem Klassenraum
So bringen Schulen Bewegung ins Lernen. Bild: contrastwerkstatt / stock.adobe.de

Klassenarbeiten und Prüfungen sind für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern mit harter Arbeit verbunden. Gelernt wird jedoch noch immer zumeist im Sitzen, und das Thema Bewegung gerät dabei ins Hintertreffen. Dabei müssen Bewegung und Lernen kein Widerspruch sein. Im Gegenteil: Die Wissenschaft ist sich einig, dass bewegte Kinder besser lernen. Bewegung macht schlau!

Bewegte Bildung

„In den Bildungsplänen der Kindertageseinrichtungen und Grundschulen wird der Bewegung eine Schlüsselfunktion zugeschrieben. Sie gilt als ‚Zünder‘ und ‚Motor‘ für das Lernen und die gesamte kindliche Entwicklung. Allerdings sieht die Alltagswelt unserer Kinder häufig anders aus – sie ist zunehmend von Bewegungsmangel geprägt.“ so Professor Dr. Klaus Roth vom Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg. Eltern und Pädagogen sind also gefordert eine Brücke zwischen Bewegungsspaß und Lernfrust zu schlagen und dadurch Bewegung und Lernen in Einklang zu bringen. Gute Beispiele dafür gibt es viele:

Laufdiktat und Brüche-Ball

Dem bewegten Lernen sind keine Grenzen gesetzt. Statt Vokabeln stur am Schreibtisch zu lernen, können z. B. die passenden Gegenstände mit Klebezetteln versehen und in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten verteilt werden. Anschließend gehen die Kinder auf die Suche – es entwickelt sich die „Vokabel-Schnitzeljagd“. Verschiedene Stationen mit Rechenaufgaben im Haus verteilt, bringen ebenfalls Schwung in die Sache. Erfordern die Aufgaben jedoch konzentrierte Stillarbeit, sollten diese regelmäßig durch Bewegungseinheiten wie Seilspringen oder Ball spielen unterbrochen werden. Die Kinder können das aufgenomme Wissen währenddessen laut widerholen oder sich dabei abfragen lassen.

Möbel-Mix

Schreibtisch und Schreibtischstuhl sind nach wie vor Klassiker im Kinderzimmer. Dagegen spricht natürlich nichts, denn die Kinder haben dort Platz für sämtliche Schreibutensilien und einen Ablageplatz für Schulhefte und -bücher. Verschiedene Arbeitsplätze sollten, wenn möglich, jedoch geschaffen und genutzt werden. Auflockernde Alternativen können z. B. Sitzbälle oder das Arbeiten auf der Fensterbank und anderen erhöhten Flächen sein.

(Quelle: peb)

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