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Brot, Plätzchen und mehr – Backen mit Vollkorn

Ausgabe 3/2016 von Kompass Ernährung dreht sich rund um die Körner – nicht nur zur Vorweihnachtszeit ein spannendes Thema.

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Mit Vollkorn kann man prima backen - auch in der Vorweihnachtszeit. Bild: vaaseenaa/fotolia

Für Cynthia Barcomi muss das Backen im Alltag einfach und fix gehen. Nicht so in der Weihnachtszeit: Hier spielen Genuss, Tradition und Emotion eine wichtige Rolle. Die Backbuchautorin liebt die speziellen "Weihnachtsgewürze". Sie greift jährlich auf die gleichen, schon von Mama und Oma verwendeten, Plätzchenrezepte zurück. "Der Ort ist anders und ich habe jetzt eine andere Rolle – aber der Geruch ist der gleiche wie damals." Neben dem traditionellen Gedanken beschreibt Cynthia Barcomi im Kompass-Interview noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Der Genuss. Gebäck sollte in kleinen Mengen, aber dafür mit allen Sinnen genossen werden.

Über Vollkornplätzchen und Pseudogetreide

Auch wenn die meisten Plätzchenrezepte helles Mehl vorsehen, ist es ohne weiteres möglich, durch die Verwendung von Vollkornmehl gesünder zu backen. Dieses enthält mehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Der Kompass erklärt, woran man den Mineralstoffgehalt erkennt und was beim Backen mit Vollkornmehl zu beachten ist.

Ein weiterer Vorteil von Vollkornprodukten: Sie können das Risiko für viele Krankheiten senken. Aber Vorsicht: Eine dunklere Brotfarbe oder der Anteil an ganzen Körnern sagt nichts über den Vollkornanteil aus. Denn nur, wo Vollkorn draufsteht, ist auch Vollkorn drin.

Neben den bekannten Getreidesorten wie Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel gibt es noch weitere heimische Körner, die sich zum Backen eignen. Einkorn und Emmer als Urformen des Weizens können zum Einsatz kommen. Daneben gibt es noch Amaranth, Quinoa und Buchweizen – das sogenannte "Pseudogetreide". Während der Buchweizen heimisch ist, müssen Amaranth und Quinoa importiert werden. Welche Folgen die größere Nachfrage nach diesem Pseudogetreide hat, erklärt Andrea Sonntag, Referentin für Ernährungspolitik bei der Welthungerhilfe e.V., in einem Interview. Wichtig sei ein Konsum in Maßen sowie die Verwendung von Erzeugnissen aus dem biologischen Anbau und heimischen Regionen. So könne ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet werden, ohne auf das Trendgetreide zu verzichten.

Glutenfreie Ernährung

Ein Thema, das häufig in Verbindung mit Getreide vorkommt, ist die glutenfreie Ernährung. Gluten ist ein Klebereiweiß, das beim Backen dafür sorgt, dass der Teig aufgeht und nicht wieder zusammenfällt. Viele Menschen meiden Gluten, da sie eine Unverträglichkeit vermuten. Von einer sogenannten Zöliakie ist etwa ein Prozent aller Deutschen betroffen. Weitere Unverträglichkeiten sind die Weizenallergie sowie die Weizensensitivität. Auch hierüber gibt der aktuelle Kompass Aufschluss.

Tipp

Kompass Ernährung, Ausgabe 3/2016 "Die Kraft des vollen Korns - was alles in Getreide steckt" können Sie hier herunterladen

Das IN FORM Magazin "Kompass Ernährung"

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Das Magazin erscheint drei Mal jährlich. Alle Ausgaben finden Sie als PDF-Dateien im Bereich "Materialien" auf der IN FORM Website. Dort können Sie Ausgabe 3/2016 "Die Kraft des vollen Korns - was alles in Getreide steckt" und alle weiteren als barrierefreie PDF-Dateien herunterladen.

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