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Bundeskongress Schulverpflegung 2018

Mit dem Bundeskongress am 6. November 2018 will das Bundesernährungsministerium zusammen mit dem Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ) mehr Transparenz über die Kosten der Schulverpflegung schaffen.

Stilisierte Darstellung bunter Obst- und Gemüsesorten auf grünem Grund
Mit Zahlen, Daten und Fakten für eine besseres Schulessen: Die Basis dafür liefert die neue Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), die beim Bundeskongress Schulverpflegung 2018 erstmals vorgestellt und diskutiert wird. Bild: BMEL

Obwohl sich das Angebot und die Nachfrage nach Schulessen in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt haben, nutzen im Schnitt immer noch weniger als die Hälfte der Kinder ihre Mensa in der Schule. Die Aufgabe, vor der alle Akteure rund um die Schulverpflegung stehen, liegt also klar auf der Hand: Zum einen gilt es, mehr Schülerinnen und Schüler für das Essen in der Schule zu begeistern. Zum anderen ist dabei die ernährungsphysiologische Qualität des Essens weiter zu verbessern.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Studie beauftragt, mit der mehr Transparenz in Bezug auf die Kostenstrukturen in der Schulverpflegung geschaffen werden soll, um auf dieser Basis Möglichkeiten für die weitere Qualitätsentwicklung zu diskutieren. Die Ergebnisse dieser von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. durchgeführten Studie werden am 6. November 2018 im Berliner Humboldt Carrè auf einem Bundeskongress Schulverpflegung vorgestellt.

Vertreterinnen und Vertretern des Nationalen Qualitätszentrums für Ernährung in Kita und Schule, der Vernetzungsstellen Schulverpflegung der Länder und den Akteuren vor Ort in den Landkreisen, Städten und Kommunen werden diskutieren, was getan werden kann, damit künftig alle Kinder in Deutschlands Schulen erstklassig verpflegt werden.