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Internationaler Tag der Früchte 2019

Jedes Jahr am 1. Juli steht eine Fruchtsorte im Mittelpunkt. 2019 ist die Papaya die Frucht des Jahres. Die Papaya schmeckt saftig-süß und erinnert ein wenig an Melone.

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Junge Frau hält in jeder Hand eine halbe Papaya.
Papaya wird auch "Baummelone" genannt. Bild: Mila Supinskaya/ adobestock com.

Der 1. Juli ist der internationale Tag der Früchte. Er findet seit 2007 jährlich weltweit an verschiedenen Orten statt. Die Idee der Berliner Gründer ist das Teilen und der gemeinsame Verzehr von Früchten, um einen Moment der Gemeinschaft zu erzeugen, unabhängig von politischen und religiösen Weltanschauungen. Die saisonale sowie die regionale Mannigfaltigkeit der Früchte steht für die Vielfalt der Menschen und ihrer Kulturen.

Vor diesem Hintergrund wird jedes Jahr eine Frucht des Jahres mit einem Motto für den Internationalen Tag der Früchte gewählt:

2007: Erdbeere - "Zusammenkommen"
2008: Himbeere - "Vielfalt gemeinsam leben"
2009: Apfel - "Kreativität und Innovation"
2010: Ananas - "Gegen Armut und Ausgrenzung"
2011: Mango - "Freiwilligentätigkeit"
2012: Kirsche - "Solidarität zwischen Generationen"
2013: Feige - "Teile Obst und Lächeln"
2014: Birne - "Kreiert positive Mitteilungen"
2015: Heidelbeere - "Unsere Welt, unsere Früchte, unsere Zukunft"
2016: Limette - "Sauer macht lustig"
2017: Quitte - "Reformation unserer Ernährung"
2018: Kiwi - "Schätze andere"
2019: Papaya- "Flirte mit mehr Obst"

Hinweis

Der  IN FORM Saisonkalender informiert Sie Monat für Monat über die Gemüse- und Obstsorten mit großem Angebot.

Papaya - Gesunder Exot

Die Papaya wird auch als "Baummelone" bezeichnet, da ihre meist runden bis eiförmigen Früchte an einem bis zu zehn Meter hohen, baumähnlichen Strauch wachsen. Auch ihr Geschmack ähnelt der einer Melone und ist sehr wasserreich. Sie besteht bis zu 87 Prozent aus Wasser.

Die Tropenfrucht enthält jede Menge gesunde Nährstoffe und ist reich an Vitamin C. Nur 100 Gramm der Papaya decken bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen und trägt so dazu bei, das Immunsystem zu stärken. Darüber hinaus zählt die Papaya zu den kalorienarmen Früchten. Außerdem ist die Tropenfrucht bekannt für ihre eiweißspaltenden Enzyme, z. B. Papain, welches dabei hilft Eiweiß besser im Körper abzubauen.

Als Trockenfrucht ist die Papaya eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten. Außer Zucker enthalten die Fruchtstücke Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Empfindliche Menschen sollten auf ungeschwefelte Produkte zurückgreifen. Durch das Schwefeln bleibt zwar die Farbe erhalten, aber es kann zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Asthma kommen.

Tropenfrucht mit saisonalem Angebot

Die ovale Frucht ist das gesamte Jahr über in ausgewählten Supermärkten erhältlich. Aber auch für Exoten gibt es in ihren Herkunftsländern ebenfalls Haupterntezeiten. Aus Sicht der Nachhaltigkeit und des Preises empfiehlt sich dann besonders ein Kauf. Ein sehr großes Angebot an Importware gibt es in den Monaten Februar bis einschließlich Mai und in den Monaten November und Dezember.

Die Papaya kommt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und wächst heute weltweit in den Tropen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass Ihre dünne Schale gelbe bis orangefarbene Flecken trägt.  Zu Hause sollte man die Frucht bei Zimmertemperatur oder bei sehr warmen Temperaturen im Obst- bzw. Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Papayas sollten nicht zusammen mit anderen Obst gelagert werden. Die Früchte geben das sogenannte Reifungsgas Ethylen ab, das andere Früchte schneller welk werden lässt.

So können Sie den Tag der Früchte feiern!

Mit Freunden und Familie beim Picknicken bringen alle ihr Lieblingsobst mit und teilen es miteinander. Das ergibt einen tollen Obstsalat für jeden Geschmack - Happy Fruit Day!

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