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Grillen - Genuss pur vom Rost

Deutschland ist zwar nicht Weltmeister geworden, aber beim Grillen sind wir immer noch ganz weit vorn.

Zum Thema Ernährung Für die Zielgruppe Allgemein

verschiedene Fleisch- und Gemüsesorten auf einen Rostgrill.
Grillen bietet viel Abwechslung bei der Lebensmittelauswahl. Bild: suju/pixabay

Für viele Deutsche gehört das Grillen zum Sommer dazu. Sie schätzen dabei das Zusammensein mit Freunden oder der Familie. Wenn man ein paar Regeln beachtet ist Grillen nicht nur ein genussvolles Kocherlebnis, sondern eine gesunde, fettsparende und nährstoffschonende Art der Zubereitung.

Unsere Grill-Tipps

Obst und Gemüse

Zucchini, Paprika, Maiskolben und Zwiebeln - diese Sorten eignen sich besonders gut zum Grillen direkt über der Glut. Artischocken, kleine Tomaten, Fenchel, Möhren und vorgekochte Kartoffeln gelingen beim indirekten Grillen besser. Das heißt, dass Grillgut liegt nicht mehr direkt über der glühenden Kohle, sondern lediglich an den Seiten. Kleinere Gemüsestücke eignen sich ideal für Gemüsespieße. Für mehr Geschmack, das Gemüse am Tag vorher marinieren. Zum Beispiel in einer Marinade aus Olivenöl, Kräutern der Provence, glatter Petersilie, Salz, Pfeffer und gehackten Knoblauchzehen. Gegrillte Obstspieße oder -Stücke ersetzen zuckerlastige Desserts. Für eine besondere Aromanote, karamelisieren Sie die Früchte, indem Sie das Obst vor dem Grillen mit etwas Zucker bestreuen. Sirup oder Honig eignen sich ebenfalls hervorragend zum anschließenden Verfeinern.

Fisch

Fisch zerfällt beim Garen leicht. Daher eignen sich zum Grillen besonders Fischsorten mit festerem Fleisch und höherem Fettgehalt. Dazu gehören Heilbutt, Makrele oder Lachs, am besten natürlich aus nachhaltiger Fischerei. Wenn Sie Scholle oder Kabeljau bevorzugen (Fisch mit weichem Fleisch), empfiehlt sich ein Fischgitter oder Alternativen, wie Zedernholz, Bananen- oder Mangoldblätter. Aroma-Päckchen mit verschiedenen Fischsorten, Kräutern und Gemüse, eingeschlagen in Backpapier, garantieren ebenfalls ein saftiges Ergebnis.

Fleisch

Fleisch und Würstchen sind die Klassiker auf dem Grill. Nehmen Sie zum Grillen ungepökeltes Fleisch und Teilstücke, die mit Fett durchgezogen sind, z. B. Nackensteaks vom Schwein, Geflügelschenkel oder Hüftsteaks vom Rind. Bei gepökelten Fleischwaren, wie Kassler oder Wiener Würstchen, kann es bei hohen Temperaturen zu Reaktionen kommen, die krebserregende Substanzen bilden. Marinaden und mit Speck ummantelte Fleischstücke geben nicht nur Geschmack, sondern verhindern das Austrocknen.

Grillschalen & Co.

Beim Grillen können krebsauslösende Stoffe entstehen, wenn Fett oder Öl in die Glut tropfen. Damit kein Fleischsaft in die Grillglut gelangt, verwenden Sie Grillschalen bevorzugt aus Edelstahl oder grillen Sie mit indirekter Hitze. Bei dieser Garmethode verhindern Sie, dass die Flüssigkeit Ihres Grillguts direkt in die Glut tropft. Wer dennoch nicht auf die Alufolie verzichten möchte, sollte das Grillgut nach Möglichkeit erst am Ende des Grillvorgangs salzen und würzen, da Aluminium unter dem Einfluss von Salz oder Säure löslich ist.

Der Film vom Bundesinstitut für Risikobewertung: „100 Sekunden BfR“, informiert über die Kunst des Grillens und gesundheitliche Risiken.

 

 

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