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IN FORM auf der IGW 2017

Die Initiative IN FORM präsentierte sich vom 20. bis zum 29. Januar 2017 auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Zum Thema Ernährung Für die Zielgruppe Allgemein

Überblick über die Stände in der Messehalle in Berlin
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erkundeten die Sonderschau der BMEL-Halle. Bild: Messe Berlin

Am Informationsstand stand den Besucherinnen und Besuchern das IN FORM Team für alle Fragen rund um die Initiative zur Verfügung. Interessierte konnten sich dort aber nicht nur zu gesunder Ernährung informieren, sondern auch sportlich aktiv werden. Wer schaffte es auf dem Fahrrad-Ergometer in die Bestenliste? Dabei konnten Interessierte wählen, ob sie lieber eine Cola, eine Portion Pommes, einen Apfel oder einen anderen Snack abtrainieren wollten. Damit alle mal die Chance hatten dran zu kommen, war die Zeit auf vier Minuten begrenzt. Viel zu kurz natürlich, um eine ganze Flasche Cola abzustrampeln.

Für manche Kurzzeit-Sportler eine überraschende Erkenntnis, wenn nach ihrem Sprint nur ein paar Schlücke aus der Cola-Flasche fehlten. Aber die Ernährungsexperten waren ja nicht weit und konnten die oft jugendlichen Besucher darüber aufklären, dass nicht etwa der Bildschirm nicht funktionierte, sondern es tatsächlich einiger Anstrengung bedurfte, die Kalorien des Süßgetränks am Ergometer abzutrainieren.

Wem es einfach nur um den Spaß ging, der konnte beim Hallenquiz mitmachen. Jede richtig beantwortete Frage an einem der Stände in Halle 23a wurde mit einem Aufkleber quittiert. Wer alle sechs Fragen von IN FORM über das neue Bundeszentrum für Ernährung und das Bio-Siegel bis hin zur Milch korrekt beantwortete, konnte sich als Preis einen Turnbeutel und ein Frisbee am IN FORM Stand abholen.

Das Bundeszentrum für Ernährung

Erstmalig präsentiert sich das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) auf der Grünen Woche in Berlin. Es bildet die neue Anlaufstelle für Ernährungsfragen für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. Das BZfE informiert kompetent rund ums Essen und Trinken. Neutral, wissenschaftlich fundiert und vor allem ganz nah am Alltag von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Neben einem Informationssstand in Halle 23a bildete das BZfE einen Programmpunkt im Rahmen des Bühnenprogramms der BMEL-Sonderschau am 21.01.2017. Dr. Margareta Büning-Fesel, Leiterin des BZfE, stellte sich dabei den Fragen von Moderator Marco Seiffert, rbb. Das BZfE sehe seinen Auftrag vor allem darin, der Bevölkerung konkrete und verlässliche Informationen an die Hand zu geben. Im Zuge von aktuellen Trends wie Low Carb, Trennkost oder Low Fat sei es wichtig, die Verwirrungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern zu klären. Aus den allgemeinen Informationen zu einer ausgewogenen Ernährungsweise müsse aber jeder für sich die passenden Empfehlungen heraussuchen, so Dr. Margareta Büning-Fesel.

Lesen Sie hier mehr zum Start des Bundeszentrum für Ernährung (BZfE).

Weitere Informationen zum BZfE finden Sie unter www.bzfe.de.

Wissenswertes rund um Lebensmittel

Neben IN FORM waren auch noch eine Reihe weiterer Institutionen aus dem Geschäftsbereich des BMEL in der Halle präsent. Das Max Rubner-Institut etwa war gleich mit zwei Themen vertreten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten spannende Versuche rund um Sekundäre Pflanzenstoffe oder bioaktive Substanzen vor. Außerdem zeigten sie interessierten Besucherinnen und Besuchern, was in Lebensmitteln in der Übergangsphase zwischen "noch gut" und "verdorben" passiert, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten ist. Spannend auch die Station der mehr oder weniger bekannten Gerüche. Hier konnten Besucherinnen und Besucher zeigen, wie fit ihre Nase ist. Gerüche von Zitrone über Pfefferminz bis hin zu Dill und Kümmel galt es zu "erriechen".

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) präsentierte sich ebenfalls in Halle 23a. Besucherinnen und Besucher konnten sich über die Anforderungen an eine qualitative Verpflegung im Außer-Haus-Bereich informieren. Dazu hielt Simone Gladasch, DGE, vor allem die Qualitätsstandards sowie zahlreiche Fachinformationen bereit. "Eine ausgewogene Ernährung ist das Handwerkszeug für eine gesunde Lebensweise bis ins hohe Alter", so Simone Gladasch.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) demonstrierte auf der IGW auch in diesem Jahr wieder die Vielfalt ihrer Aufgaben in den Bereichen Ernährung und Landwirtschaft. Expertinnen und Experten zeigten zum Beispiel, worauf es beim Einkauf von knackig frischem Gemüse und reifem Obst ankommt. Unter dem Motto "Mitnehmen statt Wegwerfen" stellte "Zu gut für die Tonne", die BMEL-Initiative zur Wertschätzung von Lebensmitteln, die Beste-Reste-Boxen für Restaurants vor, in denen Gäste ihr übrig gebliebenes Essen mit nach Hause nehmen können.

Rund ums Wasser

Das in Deutschland am strengsten kontrolliere Lebensmittel ist Trinkwasser. Und: Viel trinken ist wichtig! Die Berliner Wasserbetriebe präsentierten sich dieses Jahr ebenfalls in Halle 23a. Durstige Besucherinnen und Besucher konnten ihren Flüssigkeitshaushalt auffüllen und dabei Spannendes zum Grundnahrungsmittel Nr. 1 erfahren. Wussten Sie, dass unser Gehirn ein wasserreiches Organ ist? Damit es arbeiten kann, braucht es Wasser. Trinken wir zu wenig, schrumpfen unsere grauen Zellen. Wir werden vergesslich, unaufmerksam und unkonzentriert. Nach ein paar Gläsern Wasser erreichen die grauen Zellen wieder Normalgröße – wir sind wieder geistig fit und leistungsfähig.

Schaukochen

Mit Unterstützung der bayrischen Honigkönigin Sabrina Moriggl stellte die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau interessante Rezepte mit Honig vor. Sie führte Interessierte mit bayrischem Honig durch das Jahr. Ob roher Karottensalat oder Texas-Grillsoße zu gegrilltem Fleisch – es war mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei. Beim Schaukochen konnten sich interessierte Besucherinnen und Besucher von diesen kulinarischen Honiggerichten überraschen lassen und gleichzeitig interessante Aspekte zum Thema "Honig" erfahren.

 

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