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Sporternährung im Alltag

Was muss ich essen, um fit zu bleiben? Sind Sportprodukte sinnvoll? Worauf es bei der Ernährung im Alltag ankommt...

Zum Thema Ernährung Für die Zielgruppe Allgemein

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Ernähren Sie sich abwechslungsreich

Essen Sie Lebensmitteln aller Lebensmittelgruppen – im optimalen Verhältnis. Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte sollten dabei öfters auf dem Speiseplan stehen als etwa tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Milch und Ei.

Abwechslung ist die Devise. Bei einer ausgewogenen Kost sind selbst Genussmittel wie Schokolade oder der fettige Snack in Maßen "erlaubt". Eine gute Orientierung über Auswahl und Portionsgrößen bieten Ernährungspyramiden. Zur Auswahl stehen die dreidimensionale Pyramide der DGE und die aid-Ernährungspyramide des aid infodienst.

Bevorzugen Sie Obst und Gemüse der Saison

Eine frisch geerntete Erdbeere schmeckt im Juni nicht nur besser als die blasse Obstkollegin im Winter; meist ist sie auch gehaltvoller an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. Diese kommen der Gesundheit zu Gute. Achten Sie auf regionale Produkte; hier handelt es sich meist um Ware der Saison. Und: Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau, erkennbar am Bio-Siegel, sind durchschnittlich deutlich weniger mit Pestiziden und anderen Schadstoffen belastet.

Öfters mal Vollkorn statt Weißbrot

Nehmen Sie reichlich Ballaststoffe zu sich! Diese sind vor allem in Vollkornprodukten, Obst und Gemüse (etwa Hülsenfrüchten) enthalten.

Ballaststoffe sättigen über einen längeren Zeitraum und sind nahezu kalorienfrei. Sie sorgen dafür, dass Nährstoffe langsamer ins Blut aufgenommen werden; damit ist der Blutzuckerspiegel weniger Schwankungen unterworfen. Lediglich direkt vor dem Sport ist Zurückhaltung geboten, um Verdauungsproblemen vorzubeugen.

Lieber hochwertige Pflanzenöle als tierische Fette

Fett ist nicht gleich Fett. Hochwertige Pflanzenöle (z.B. Oliven-, Raps- oder Sonnenblumenöl) und Fisch sind reich an Fettsäuren, die der Körper  für die Funktion von Zellen benötigt oder die Grundlage für bestimmte Botenstoffe des Abwehrsystems sind (etwa Entzündungshemmer).

Gehärtete Pflanzenfette stehen dagegen in Verdacht, der Gesundheit zu schaden. Sie sind beispielsweise in einigen Sorten Margarine, Keksen und Eis enthalten. Bei tierischen Fetten, etwa in fettem Fleisch und Wurstwaren, ist ebenfalls Zurückhaltung angesagt. Diese erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Trinken Sie ausreichend

Mindestens 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit sind optimal, um den Körper ausreichend mit Wasser zu versorgen. Optimale Durstlöscher sind Saftschorlen im Verhältnis 1:3, Mineralwasser sowie ungesüßter Kräuter- und Früchtetee.

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