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BfR-MEAL-Studie

Die BfR-MEAL-Studie ist die erste deutsche Total-Diet-Studie (TDS) und untersucht, was in unserem Essen steckt.

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Mann in Labor untersucht Paprika und Kräuter
Die BfR-MEAL-Studie (Mahlzeiten für die Expositionsschätzung und Analytik von Lebensmitteln) untersucht, welche gesundheitlichen Risiken bei der Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln entstehen können. Bild: Monika Wisniewska / stock.adobe.de

Die BfR-MEAL-Studie ist im Jahr 2015 gestartet. Das Bundesinstitut für Risikobewertung, kurz BfR, erhielt dafür vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Auftrag. Die BfR-MEAL-Studie (Mahlzeiten für die Expositionsschätzung und Analytik von Lebensmitteln) ist auf insgesamt sieben Jahre angelegt.

Erstmals werden in Deutschland systematisch und repräsentativ Lebensmittel im verzehrfertigen Zustand analysiert, das heißt so zubereitet, wie sie üblicherweise gegessen werden. Anhand der TDS Methode, werden mittlere Konzentrationen von Stoffen in der durchschnittlichen Ernährung des Menschen ermittelt, d.h. in welchen Mengen nehmen wir unerwünschte Stoffe durchschnittlich über unsere Nahrung auf? Sind bestimmte Lebensmittel stärker belastet? Und welche gesundheitlichen Auswirkungen hat die Art der Zubereitung auf die Lebensmittel?

Diese Methode wird von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. Die Ergebnisse der BfR-MEAL-Studie dienen unter anderem als Grundlage, mögliche Risiken durch den Verzehr von Lebensmitteln zu erkennen. Aus den Daten lassen sich Verzehrempfehlungen für empfindliche Bevölkerungsgruppen oder hinsichtlich bestimmter Lebensmittel ableiten. Die Daten bilden zudem eine wichtige Vergleichsbasis, um die im Falle einer Krise auftretenden Gehalte schnell und zuverlässig einzuschätzen

Hier das Video vom BfR zur Studie:

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