Wissen

Nationale Verzehrsstudie II

Was wird in Deutschland gegessen? Sind wir gut versorgt? Antworten liefert die Verzehrsstudie II von 2007.

Zum Thema Ernährung Für die Zielgruppe Allgemein

Herz aus gekochten Nudeln
Nationale Verzehrsstudie II: Wie sich Verbraucher in Deutschland ernähren, Bild: Blende 11 Photo / stock.adobe.de

Zwischen November 2005 und Januar 2007 erhob das Max-Rubner-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Daten zum Lebensmittelverzehr, Ernährungswissen, Einkaufsverhalten, Kochfertigkeiten und vielem mehr rund um die Ernährungn. Des Weiteren wurden Körpergröße und Körpergewicht, Angaben zur körperlichen Aktivität und weitere Lebensstilfaktoren ermittelt.

Die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie (NVS II) belegt, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger Probleme mit ihrem Gewicht haben: Zwei Drittel der Männer und über die Hälfte der Frauen übergewichtig sind. Jeder Fünfte ist adipös (fettleibig) und damit gefährdet, an Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes zu erkranken.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Eine Ursache können ungünstige Verzehrsgewohnheiten ein. Das Essverhalten von Männern und Frauen unterscheiden sich: Männer essen doppelt soviel Fleisch, Wurstwaren und Fleischerzeugnisse wie Frauen. Pflanzliche Lebensmittel, insbesondere Gemüse, werden sowohl von Männern als auch von Frauen in geringerer Menge verzehrt als es von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen wird.

Die langfristige Beobachtung des Ernährungsverhaltens in Deutschland erfolgt im Rahmen des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT). Das Max Rubner-Institut befragt dazu im Auftrag des BMEL ein Mal im Jahr ein Panel aus fast 2.000 Personen zwischen 18 und 80 Jahren, die bereits an der Nationalen Verzehrsstudie II teilgenommen haben.

Weitere Inhalte zum Thema Ernährung für die Zielgruppe