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Tage der Schulverpflegung 2017

"Vielfalt schmecken und entdecken" - in diesem Jahr steht bundesweit die kulturelle und kulinarische Vielfalt an Schulen im Mittelpunkt.

Zum Thema Gemeinschaftsverpflegung Für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche

Kreis aus bunten Küchengeräten, darin Motto "Vielfalt schmecken und Entdecken" und "Tage der Schulverpflegung 2017"
Bild: BMEL

Ob mit Rätsel- und Forschungsangeboten für Schülerinnen und Schülern, beim Schul-Mensa-Check oder in Koch-Workshops – von Mitte September bis Ende November machen sich Schüler, Lehrer, Eltern und Essensanbieter auch in diesem Jahr wieder gemeinsam für besseres Schulessen stark – und das bundesweit.

Ziel der Aktionstage ist es, Kinder und Jugendliche durch Mitmach-Projekte an einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung heranzuführen. Multiplikatoren sind durch begleitende Informationsveranstaltungen, Fortbildungen, Workshops und Fachtagungen aktiv in die Qualitätsoffensive eingebunden.

Die Vernetzungsstellen Schulverpflegung koordinieren die Aktionstage, entwickeln Programme auf Länderebene und richten sie gemeinsam mit zahlreichen Schulen in allen 16 Bundesländern aus. Das BMEL unterstützt die Vernetzungsstellen dabei im Rahmen der Initiative IN FORM. Unterstützt wird die Arbeit der Vernetzungsstellen Schulverpflegung in den Bundesländern vom Nationalen Qualitätszentrum für Ernährung in Kita und Schule (NQZ). Die Aufgabe des NQZ besteht darin, auf Bundesebene die Vernetzungsstellen in ihrer Koordination und Vernetzung zu unterstützen. Das NQZ wurde 2016 durch das Bundesernährungsministerium eröffnet.

Zehn Jahre DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung

Wichtiges Thema unter den Fachleuten für die Schulverpflegung ist nach wie vor die Qualität des Schulessens. Dazu hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereits vor zehn Jahren einen Standard für die Schulverpflegung formuliert, der insbesondere die Speisenplanung, Lebensmittelauswahl und –verwendung zu optimieren hilft. In den Folgejahren wurden die Kriterien kontinuierlich weiterentwickelt. Neben der Zusammensetzung der Speisen fließen in den DGE-Qualitätsstandard auch Faktoren wie die Essensatmosphäre in der Mensa und Nachhaltigkeitsaspekte mit ein.

Hinweis

Hier gibt es den DGE-Qualitätsstandard zum Herunterladen.

"Ziel ist es, den DGE-Qualitätsstandard für die Schulverpflegung bundesweit zu etablieren und so die Qualität der Verpflegung an Deutschlands Schulen flächendeckend zu verbessern", betont Bundesernährungsminister Christian Schmidt. "Wichtige Akteure vor Ort sind die Vernetzungsstellen Schulverpflegung, die sich seit Jahren für die Umsetzung des Standards stark machen", erklärt Schmidt.

Praxistipps für die Schul-Mensa vor Ort

Das ebenfalls vom BMEL geförderte DGE-Projekt "Schule + Essen = Note 1" unterstützt und berät Verantwortliche für die Schulverpflegung bei allen Fragen rund um die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards. Die zugehörige Internetseite enthält eine Fülle von Informationen zum Schulessen für Schulträger, Caterer und interessierte Eltern. In der Rubrik Schulverpflegung etwa finden sich neben einem Überblick über gängige Verpflegungs- und Ausgabesysteme Infomationen zu Garmethoden und über die Speisenportionierung mit einem Kellenplan. Ergänzt werden diese Basisinformationen durch spezielle Angebote zu Lebensmittelunverträglichkeiten, der Kennzeichung von Allergenen und Hygienebestimmungen.

Dieser Artikel ist Teil folgender Serie:

Serie zur Serie
Schultafel, davor blaue Brotdose, Banane und Apfel

Vernetzungsstellen Schulverpflegung

Besseres Essen für Kitas und Schulen! Die Vernetzungsstellen in den Bundesländern beraten Verantwortliche, Caterer und Eltern rund um gesunde Mahlzeiten.

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