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Tipps für den Alltag in der Corona-Krise

Zu Hause bleiben! Abstand halten! Das sind die wichtigsten Maßnahmen, die die Ausbreitung von COVID-19 verlangsamen sollen. Wie Eltern mit Kindern damit am besten umgehen können, haben das BZfE und die BZgA zusammengestellt. #WirBleibenZuhause

Zum Thema Ernährung Bewegung Für die Zielgruppe Familie

Vater, Mutter und zwei Töchter am Frühstückstisch
Familienalltag während der Corona-Krise - das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) liefert Tipps, Informationen und Rezepte für Eltern mit Kindern. Bild: Markus Wegmann/stock.adobe.com

Wenn das öffentlich Leben stillsteht und plötzlich alle zu Hause sind, bringt das den Alltag völlig durcheinander. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hat für Eltern mit kleinen und größeren Kindern die wichtigsten Tipps und Ideen zusammengestellt, mit denen sie den Familienalltag meistern können. Unter dem Titel „Familienalltag in Zeiten des Coronavirus“ finden Sie dazu ein umfangreiches Dossier mit Informationen und Rezepten auf der Internetseite des BZfE.

Ganz wichtig ist es jetzt, dem Alltag in den eigenen vier Wänden Struktur zu geben. Ein geregelter Tagesablauf, auf den sich alle Familienmitglieder verständigen, erleichtert das Miteinander und kann Konflikten vorbeugen.

Dabei spielen die gemeinsamen Mahlzeiten eine entscheidende Rolle. Zusammen zu kochen, den Tisch zu decken und aufzuräumen, bietet Familien jetzt die Chance, dass alle neue Aufgaben übernehmen und auch die Kleinsten beschäftigt werden. Dabei muss nicht alles perfekt sein – Ideen einfache Gerichte, die alle schmecken, liefert der BZfE-Beitrag.

Der Tagesplan sollte zudem genügend Freiräume für Spiel und Spaß bereithalten. Wer jetzt einen eigenen Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Auch wenn die Eltern die Spielkameraden nicht ersetzen können, tuen Aktivitäten im Freien – mit ausreichend Abstand zu den Mitmenschen – allen gut. Spaziergänge oder kleine Ausflüge mit dem Fahrrad sorgen für die nötige Bewegung.

Organisiert werden müssen aber auch die Arbeitszeiten, denn viele Eltern sind jetzt im Homeoffice und Schulkinder lernen mit den Online-Angeboten ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Kleiner Kinder müssen sich zu diesen Zeiten auch einmal selbst beschäftigen. Ausnahmsweise können Eltern die Medienzeiten ihrer Kinder jetzt ein wenig ausdehnen und ihnen erlauben, geeignete Spiel- und Lernprogramme im Fernsehen oder online zu nutzen.

 

#WirBleibenZuhause - Ideen und Informationen der BZgA für Familien mit Kindern

Auch bei den Familien-Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steht ein geregelter Tagesablauf für alle Familienmitglieder an erster Stelle. Im Internetangebot finden Sie weitere Tipps und Ideen, die den Alltag mit Kindern erleichtern. Darüber hinaus finden sich dort hilfreiche Links für Eltern und Fachkräfte. So können sich Eltern Tipps holen, wie sie ihren Kindern die gegenwärtige Krise kindgerecht erklären können. Darüber hinaus bietet das Angebot infektionsschutz.de gesicherte Erkenntnisse zu COVID-19 und und entsprechende Hygiene-Maßnahmen gegen das Corona-Virus. Eltern in Konfliksituationen und bei tiefer gehenden Fragen unterstützt die BZgA mit Links zu Beratungsmöglichkeiten etwa über die Frühen Hilfen. Fachkräfte gelangen über die Website zu relevanten Materialien für ihre Arbeit.

Auf dem Portal zur Kindergesundheit kindergesundheit-info.de stellt die BZgA ein weiteres Informationsangebot rund um das Corona-Virus für Eltern und Fachkräfte bereit. Unter dem Reiter "Linktipps für Eltern" geht es unter anderem zu den "Kinderärzten im Netz" sowie den FAQs rund um COVID-19 bei Kindern und Schwangeren des Robert Koch-Instituts und des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. / der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (vereint im German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG)).

So kommen Sie persönlich durch die Corona-Krise

Niemand von uns hat eine solche Situation je erlebt. Nicht nur Eltern, die den Familienalltag völlig neu organisieren müssen, stehen vor einer großen Herausforderung. Die derzeitige Situation betrifft alle. Viele Menschen machen sich Sorgen um ihre Gesundheit und ihre wirtschaftliche Lage. Prof. Dr. Stephan Mühlig, Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie der TU Chemnitz, hat „Zehn Empfehlungen gegen den „Lagerkoller““ zusammengestellt.

Auch er empfiehlt unter anderem, einen geregelten Tagesablauf beizubehalten, sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten sportlich zu betätigen und die Balance zwischen dem Miteinander und eigenen Auszeiten zu finden. Zudem gibt er diese beiden wichtigen Empfehlungen: Achten Sie auf seriöse Informationsquellen und suchen Sie sich rechtzeitig Hilfe, wenn die Situation Sie überfordert.

Dieser Artikel ist Teil folgender Serie:

Serie zur Serie
Coronavirus unter dem Mikroskop

Covid-19/Coronavirus

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