Wissen

Einfach machen! Die Ergebnisse der IN FORM Umfrage rund um Bewegung und Sport

Wir fragten: Wie aktiv sind Sie und wie ĂŒberwinden Sie Ihren inneren Schweinehund? Herzlichen Dank fĂŒrs Mitmachen! Hier die Ergebnisse und Ihre besten Tricks und Tipps.

Zum Thema Bewegung FĂŒr die Zielgruppe Allgemein

Mann vor einem Sofa macht LiegestĂŒtz
IN FORM User sind aktiv: 90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Umfrage auf der Internetseite bewegen sich gerne oder sehr gerne. Mehr Ergebnisse und die besten Tipps und RatschlÀge hier. Bild: YakobchukOlena / stock.adobe.com

Anfang des Jahres wollten wir wissen, wie fit unsere IN FORM Community eigentlich ist und welche Tipps es gibt, gerade in der kalten Jahreszeit den inneren Schweinehund zu ĂŒberwinden. Hierzu haben wir eine Umfrage gestartet, um zu erfahren, wann, wo und wie körperlich aktiv Sie sind. Ausserdem haben wir Sie gebeten, Ihr persönliches Fitnesslevel einzuschĂ€tzen und wollten wissen, was Ihnen am meisten gefĂ€llt, wenn Sie sich bewegen.

Zahlreiche Antworten erreichten uns. Hier die Ergebnisse der Umfrage:

  • Spaß an Bewegung: 90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegen sich gerne oder sogar sehr gerne – ob im Alltag, in der Freizeit oder im Verein.
  • Aktiv und in Bewegung: Fast 50 Prozent sind ĂŒber drei Stunden in der Woche aktiv unterwegs. Bei etwa einem Drittel sind es immerhin zwei bis drei Stunden pro Woche.
  • Freizeit ist Bewegungszeit: Bewegen Sie sich Ihrer Meinung nach momentan auch genug in Ihrer Freizeit? Hier herrscht Gleichstand. Gut jeder Zweite ist der Ansicht, dass er das tut.
  • Fit und in Form: Dementsprechend schĂ€tzt auch etwa die HĂ€lfte der Befragten die eigene körperliche Fitness fĂŒr gut bis zufriedenstellend ein. FĂŒr ein Drittel könnte die eigene Fitness besser sein, wohingegen sich ein Sechstel sehr fit fĂŒhlt.

Hinweis

Mann in Karierter Jacke blickt durch ein Fernglas

Alle Ergebnisse der Umfrage als Graphiken (PDF, 74 KB, nicht barrierefrei)

Wo und wie sind Sie gerne bewegungsaktiv? Auch das wollten wir wissen. Das ergab die Umfrage:

  • Gesellig und wetterfest: Die meisten sind gern draußen mit anderen Menschen unterwegs, und vielen macht auch NĂ€sse und KĂ€lte nichts aus.
  • Sportlicher Lebenslauf: Die meisten der Befragten haben schon in ihrem Leben Sport gemacht, waren zwischendurch aber auch mal einige Zeit inaktiv. Etwa ein Viertel war bzw. ist sogar seit Kindesbeinen an in einem Verein. Nur eine Minderheit ist erst seit Kurzem aktiv und ein ebenso geringer Teil ist gar nicht bewegungsaktiv.
  • Selbst-Motivation ist entscheidend: Die meisten haben sich auch selbst motiviert, um etwas fĂŒr das körperliche Wohl zu tun. Einige kamen ĂŒber die Familie, Freunde oder Bekannte zum Sport. Ein geringer Anteil fand jedoch erst im Erwachsenenalter, also ĂŒber den Beruf oder wĂ€hrend des Studiums den Weg zum Sport.
  • Der Weg ist das Ziel: Die meisten sind körperlich aktiv, um etwas fĂŒr die eigene Gesundheit zu tun, die Fitness zu verbessern oder um einen Ausgleich zum Alltag zu haben. Sport zu treiben, um sich zu entspannen, in der Natur zu sein oder einfach um Spaß zu haben, sind ebenfalls beliebte Motive.

Die Auswertung der Ergebnisse und die graphische Darstellung haben wir in einem PDF-Dokument zusammengefasst. Den Link zum Herunterladen finden Sie rechts neben diesem Artikel.

Ihre besten Tipps und Tricks gegen den inneren Schweinehund

Den einen besonderen Tipp, der alle in Bewegung bringt, gibt es nicht. Muss es auch nicht geben. Denn es gibt viele GrĂŒnde und Tricks, um sich aufzuraffen und loszulegen.

Wie wird der innere Schweinehund ĂŒberwunden? Das waren die Top 3 Ihrer Empfehlungen:

  • Feste Termine: Am hĂ€ufigsten wurde empfohlen, sich feste Zeiten zu setzen und Bewegung als Routine im Alltag zu sehen.
  • Sport in Gesellschaft: Sich zu verabreden, ob mit der Partnerin, dem Partner, der Freundin, dem Freund, mit der Familie oder mit Arbeitskollegen, ist ebenso eine beliebte Empfehlung. Es macht schließlich mehr Spaß gemeinsam zu sporteln, und einen gemeinsamen Termin sagt man auch nicht so schnell ab.
  • Wohlbefinden: Nicht zu vergessen ist das tolle KörpergefĂŒhl nach dem Sport, welches viele motiviert in die GĂ€nge zu kommen. Dies kennt jeder, der sich mal so richtig verausgabt hat und sich danach besser, entspannter und fitter fĂŒhlt als vorher.

Zum Nachlesen - so ĂŒberlisten IN FORM Nutzerinnen und Nutzer ihren inneren Schweinehund

Hier nun die besten RatschlÀge, Tipps und Tricks im Wortlaut, mit denen auch Sie Ihrem inneren Schweinehund den Kampf ansagen können.

Vielen Dank fĂŒr die informativen, unterhaltsamen, inspirierenden, kreativen oder auch einfach witzigen Ideen. Und so soll es auch sein! Der Spaß an der Bewegung darf nicht fehlen. Und natĂŒrlich auch nicht eine entsprechende gesunde ErnĂ€hrung.

Feste Zeiten setzen, Bewegung als Routine

"Ich habe mit dem Sport im Allgemeinen angefangen, weil ich ĂŒbergewichtig war (das glaubt heute keiner mehr). Meine verschiedenen Disziplinen stehen fest im Kalender, gerade jetzt, wenn man statt zu joggen vielleicht einmal schwimmen gehen möchte. Dranbleiben ließ mich bzw. lĂ€sst mich einerseits der Erfolg, andererseits der Spaß: Ich freue mich daran, wie gut es mir gerade geht, wie "glĂŒcklich erschöpft" ich bin. Wenn all das mich nicht in die GĂ€nge kommen lĂ€sst, dann sag ich meinem Schweinehund "Hilft alles nix" und in diesem Sinne muss man manchmal auch genau das tun: Einfach machen."

"Fester Termin fĂŒr den Sport; lieber ohne Begleitung gehen, dann kommen keine Zweifel, wenn der andere absagt; erreichter Fitness-Fortschritt geht verloren, wenn man das Training ausfallen lĂ€sst .... Und: im nĂ€chsten Sommer machen die FreibĂ€der wieder auf ;-)!"

"Ich stecke mir SMART-Ziele; spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Mit festen wöchentlichen Terminen fÀllt es mir leichter sportliche AktivitÀt zu verfolgen. Aber auch mit einem Plan wie etwa 2x in der Woche ins Fitnessstudio gehen."

Sich verabreden und gemeinsam bewegen

"Ich gehe gerne draußen in der Natur walken oder laufen, aber nie alleine. Gemeinsam mit meiner Familie oder Freunden (damit verbinde ich auch gleich die soziale Komponente anstelle eines Kaffees drinnen, spazieren draußen :) ). Zum Ausgleich im stressigen Alltag hilft mir Yoga und zum Muskelaufbau in Phasen langer sitzender TĂ€tigkeiten Pilates."

"Weil die sportlichen AktivitĂ€ten meistens mit anderen sind, wĂ€re es nicht gut, wenn man eine Zusage vom Kommen nicht einhalten wĂŒrde. Außerdem wĂŒrden mir die Neuigkeiten, die bei diesen Treffen erzĂ€hlt werden, fehlen. Heute (ich bin 75) lasse ich schon mal ein Sporttreffen bei "Schweinewetter" ausfallen."

"Ich verabrede mich mit Freunden zu festen Terminen. Da wir eine Dreiergruppe sind, gibt es immer einen Trainingspartner, auch wenn jemand abgesagt hat."

"Sich schon vor dem Loslaufen Gedanken machen, wo möchte ich heute hinlaufen. Dazu klappt es besser, wenn man sich mit Freunden oder Mitmenschen verabredet. Manchmal hilft auch gute Musik!"

Tolles KörpergefĂŒhl wĂ€hrend und nach dem Sport

"Mit dem Wissen, dass man sich nach einer AktivitĂ€t, besonders, wenn sie draußen stattfand, sehr gut fĂŒhlt. Je hĂ€ufiger man diese Erfahrung macht, umso besser kann man seinen Schweinehund ĂŒberwinden."

"An das positive GefĂŒhl wĂ€hrend bzw. nach dem Sport von vorherigen Malen erinnern. Zudem sehe ich bei meiner Arbeit tĂ€glich Patienten mit lebensstilbedingten Erkrankungen, die bei mir wie eine Warnung wirken in dem Sinne, dass man auf seinen Körper Acht geben muss und seine Gesundheit zu einem (Groß-)Teil selbst in der Hand hat."

"Vor allem bei schlechtem Wetter muss ich einfach nur an das wahnsinnig tolle GefĂŒhl denken, dass ich nach dem Sport bzw. der Bewegung habe, damit ich mich motivieren kann. Eine super Motivation ist fĂŒr mich außerdem, dass ich mir ohne allzu schlechtem Gewissen ab und zu etwas Schokolade und Kekse gönnen darf, wenn ich Sport getrieben habe. Neben den gesundheitlichen Aspekten ist fĂŒr mich zudem der Umweltfaktor ein großer Motivationsschub, z.B. wenn es um die Wahl zwischen Auto und Fahrrad geht. Da macht das Fahrradfahren gleich ein doppelt gutes GefĂŒhl :)"

"Mich motiviert es, wenn ich weiß, dass es ein Ergebnis geben wird. Beispielsweise beim Dehnen. Jedes Mal, wenn man sich dehnt merkt man, dass es etwas leichter geht als vorher."

"Nur wenn ich mich regelmĂ€ĂŸig bewege geht es mir gut, sonst kommen die RĂŒckenschmerzen, das ist fĂŒr mich Motivation genug."

"Unbeweglichkeit und TrÀgheit nach den Weihnachtstagen hat mich anfangs motoviert. Die Erfolge und Fitness motivieren wÀhrend des Trainings."

"InaktivitĂ€t macht mir schlechte Laune, ich brauche tĂ€glich Bewegung fĂŒr mein inneres Gleichgewicht. Dabei bin ich gern allein und fĂŒr mich, so kann ich am besten abschalten."

Ziele setzten und Fortschritte erkennen

"Der Wunsch, auch im Alter noch fit zu sein, Krankheiten vorzubeugen, keine Medikamente nehmen zu mĂŒssen und der WohlfĂŒhleffekt, der sich nach einiger Zeit einstellt, motivieren mich."

"Ich denke an das gute GefĂŒhl, wenn ich mich bewegt habe bzw. Sport gemacht habe und dann stolz darauf bin, was ich gemacht habe. Außerdem motivieren mich meine Fortschritte, also, dass ich sehe, dass ich besser werde (z.B. lĂ€ngere Zeit schwimmen zu können oder mehr Gewicht beim Krafttraining zu schaffen) und dass ich die körperlichen VerĂ€nderungen sehe und bemerke."

"Ich gehe alles zu Fuß, ca. 7 bis 10 Kilometer am Tag. Ich möchte damit meine CO2 Bilanz verbessern und zugleich ist es gut fĂŒr meinen Körper. Ich habe mich lange nur das nötigste bewegt (zwar auch zum Supermarkt zu Fuß, aber auch hier nur den nĂ€chsten) und mein RĂŒcken hat irgendwann komplett dichtgemacht. Der OrthopĂ€de hat mir geraten zumindest, spazieren zu gehen. Seit ca. 2 Jahren gehe ich alles zu Fuß, auch wenn es ein Zwei-Kilometer-Weg ist."

"Mein Sport heißt vor allem Radfahren. Ich habe mir ein wöchentliches Ziel gesetzt: 100 km/Woche (rund 1 St./Tag) und "kontrolliere" jeden Sonntagabend und am Ende des Jahres (5200 km/Jahr). Was wetterbedingt im Winter (GlĂ€tte, Sturm) nicht immer erreichbar ist, hole ich im Sommer auf :-) Ich erledige (fast) alles mit dem Fahrrad."

Nicht nachdenken, einfach starten

"Ich sage mir den Spruch "I do it. End of the story" - ich verbiete mir dadurch, das Vorhaben mit mir selbst zu diskutieren, weil etwa das Wetter schlecht ist. Das hilft sehr gut. ZĂ€hneputzen wird schließlich auch nicht lange diskutiert, sondern einfach gemacht. Irgendwann wird aus dem inneren Schweinehund so ein echtes BedĂŒrfnis und ich bin eher missgestimmt, wenn mein Aktivsein dann etwa wegen einer Sportverletzung ausfallen muss."

"Um regelmĂ€ĂŸig den Weg ins Fitnessstudio zu finden, mache ich den Weg so einfach wie möglich: die Kleidung lege ich am Vorabend schon raus bzw. packe die Tasche, das FrĂŒhstĂŒck fĂŒr nach der morgendlichen Fitnessklasse ist schon vorbereitet und die Zeit vom Wecker bis zur Ankunft im Studio verlĂ€uft fast im Autopilot. Ich muss keine Entscheidungen treffen, entsprechend gibt es weniger Stolpersteine." 

Durch BewegungsaktivitĂ€t Zeit fĂŒr den Alltag sparen

"Mit NĂŒtzlichem verbinden, z.B. auf dem RĂŒckweg einkaufen oder das Altglas wegbringen und dann noch ein bisschen weitergehen oder wenn in der Wohnung, dann eine Serie etc. gucken."

"Einbindung in den Alltag, Fahrradfahren zum BĂŒro, Kinderspiele mitmachen."

"Ich zwinge mich, auch wenn ich gar keine Lust darauf habe oder mĂŒde bin, wenigstens ganz kurz "nur 5 Minuten um den Block" gehen. Vielleicht auch mit dem Ziel, noch eine Zeitung zu kaufen oder KontoauszĂŒge von der Sparkasse zu holen o.Ă€. Wenn ich dann unterwegs bin, wird es erfahrungsgemĂ€ĂŸ dann doch meistens lĂ€nger als die geplanten 5 Minuten."

"
 Eine spannende Serie fĂŒrs Laufband oder den Cross Trainer aufheben und diese nur dort und auf dem GerĂ€t weiter schauen."

Auf Dauer nur Bewegung, die Spaß macht und guttut

"Mein Tipp: Wenn man permanent gegen den inneren Schweinehund ankĂ€mpfen muss, einfach mal andere Bewegungsarten ausprobieren! Nur weil einem Joggen keinen Spaß macht, ist man kein Sportmuffel. Vielleicht liegen einem Tanz- oder Kampfsportarten mehr, Mannschaftssport oder etwas wie Yoga/Pilates/Tai Chi."

"Ich ĂŒbe nur Sportarten aus, die mir Spaß machen und nicht langweilig werden, sondern bei denen man immer Neues ausprobieren/lernen kann."

"Ich habe Bewegungsformen/Sportarten gefunden, die mir Spaß machen. Zudem habe ich eine Routine in meinem Alltag, feste Tage, an denen in meinem Kalender "Sport" eingetragen ist. Das funktioniert ausgezeichnet :-)"

Mit dem Hund unterwegs

"In unserer Familie gab es immer schon Hunde, und so kenne ich es gar nicht anders, als bei jedem Wetter mit ihnen unterwegs zu sein. Das ist schon mal ein wunderschöner Grund fĂŒr regelmĂ€ĂŸige Bewegung im Freien. Die festen Termine beim Sportverein verhindern den inneren Schweinehund ebenfalls, denn ich treffe dort nette Menschen und freue mich schon auf sie, auf die Bewegung und auch das gute GefĂŒhl nach dem Sport."

"Ich bin es gewohnt, bewegungsaktiv zu leben. Nun im Alter unterstĂŒtzt mich mein Hund nicht nur zusĂ€tzlich, sondern auch besonders."

Sich danach belohnen

"Sport ist fĂŒr mich der ideale Ausgleich zum Stress in Beruf & Familie. Hier komme ich runter und finde nach körperlicher Anstrengung die verdiente Entspannung. Wenn ich mich nach dem Sport mit einem Gang in die Sauna belohnen kann, ist es besonders verlockend."

"Außerdem versuche ich mir kleine Belohnungen zu gönnen, wenn ich denn den ganzen Monat regelmĂ€ĂŸig durchgehalten habe. Und viel wichtiger, ich versuche nicht so streng mit mir selbst zu sein, wenn es denn mal nicht so lĂ€uft, wie ich mir das vorgenommen habe."

Den Schweinehund akzeptieren und mitnehmen

"Ich nehme ihn einfach mit zu einem Spaziergang, ins Fitnessstudio oder gehe mit ihm Joggen. Und jedes Mal stellt sich im Nachhinein heraus: Auch der Schweinehund hat großen Spaß dabei".

"Ich fĂŒhre SelbstgesprĂ€che mit mir und meinem Schweinehund:
Du gehst jetzt hin.
ACH NEE, BIN ZU KAPUTT.
Doch, du gehst.
Hinterher fĂŒhlst du dich wieder fit und voller Elan. Jetzt kannst du so kaputt sowieso nur dumm rumliegen und fernsehen."

Bewegung zwischendurch in den Alltag integrieren

"Bewegung selbstverstĂ€ndlich machen im Alltag und immer wieder zwischendurch Gelegenheiten nutzen (Treppen steigen, BeinĂŒbungen beim ZĂ€hneputzen, RĂŒckenĂŒbungen beim Sitzen in der S-Bahn...), dann ist die Hemmschwelle zu grĂ¶ĂŸeren Bewegungsportionen niedrig."

Weitere Inhalte zum Thema Bewegung fĂŒr die Zielgruppe