Wissen

WHO Studie: So gesund ist Deutschland

"Die Europäer werden immer dicker" - so schlägt die WHO in ihrem neuen Gesundheitsbericht Alarm. Und wie sieht es in Deutschland aus?

Zum Thema Ernährung Für die Zielgruppe Allgemein

Problem: Extremes Übergewicht. Bildquelle: kokhanchikov/fotolia

Fettleibigkeit sei eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, so die Experten der WHO. Zweifellos wirkt sich massives Übergewicht auf den Stoffwechsel aus und lässt das Risiko für Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs steigen. Doch nicht nur gesundheitliche Probleme belasten die Betroffenen. Gerade stark fettleibige Menschen (BMI ab 35) sind zudem oft Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt - etwa doppelt so häufig wie andere Übergewichtige, wie eine Untersuchung von Forschern der Universitätsklinik Leipzig zeigt.

Die Situation in Deutschland

Laut dem statistischen Bundesamt hat sich das Gewicht der Deutschen in den vergangenen Jahren kaum verändert. Der Durchschnitts-BMI lag 1999 bei 25,2, im Jahr 2013 bei 25,9 - also knapp über dem Normalgewicht. Die Zahl der leicht Übergewichtigen (BMI 25 bis 30) ist ebenfalls nur minimal gestiegen von 36,2 im Jahr 1999 auf 36,7 im Jahr 2013. Auf der anderen Seite ist die Zahl der extrem dicken (adipösen) Menschen in Deutschland tatsächlich gestiegen zwischen 1999 und 2013: von 11,5 auf 15,7 Prozent. Hier besteht Handlungsbedarf.

Der Nationale Aktionplan IN FORM ist sich dieser Ausgangslage bewusst und geht diese Probleme konkret an. So schafft z.B. IN FORM mit vielfältigen Projekten zur Gesundheitsförderung und Prävention nachhaltige Strukturen, die das Ess- und Bewegungsverhalten der deutschen Bevölkerung positiv beeinflussen.

Weitere Inhalte zum Thema Ernährung für die Zielgruppe