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Workshop "Kommunale Bewegungsförderung"

Auftakt des Projekts KOMBINE (Kommunale Bewegungsförderung zur Implementierung der nationalen Empfehlungen) am 8. November 2018 in Frankfurt am Main.

Zum Thema Bewegung Für die Zielgruppe Allgemein

Moderator steht vor einer Wand mit Ideenzetteln aus den Workshops, davor sitzt Publikum
Der Workshop brachte einen ersten fachlichen Austausch, bei dem Anregungen und Ideen zur Verbesserung der Bewegungsförderung im ländlichen und städtischen Raum gesammelt wurden. Bild: Universität Erlangen-Nürnberg

Im Rahmen des Vorhabens sollen die im Jahre 2016 entwickelten Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung in der Lebenswelt Kommune umgesetzt werden. Ziel des Leuchtturmprojekts KOMBINE ist die Entwicklung eines innovativen Konzeptes zur kommunalen Bewegungsförderung und dessen Erprobung in ausgewählten Modellkommunen. Im Fokus stehen dabei Menschen mit sozialer Benachteiligung.

Erfolgreiche und nachhaltige kommunale Bewegungsförderung gelingt nur, wenn Praxis, Politik und Wissenschaft Hand in Hand zusammenarbeiten. Das Vorhaben KOMBINE setzt daher in allen Phasen auf ein kooperatives Vorgehen und bindet Akteure aus allen Bereichen ein.

Der Workshop brachte einen ersten fachlichen Austausch der genannten Akteure, bei dem Anregungen und Ideen zur Verbesserung der Bewegungsförderung im ländlichen und städtischen Raum gesammelt wurden. Prof. Dr. Klaus Pfeifer und Prof. Dr. Alfred Rütten von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg informierten in ihrer Einführung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über den aktuellen Stand der Wissenschaft zur kommunalen Bewegungsförderung. Es folgten drei erfolgreiche Praxisbeispiele kommunaler Bewegungsförderung aus Berlin (Henrieke Franzen), Erlangen (Ulrich Klement, Zsuzsanna Majzik) und St. Gallen (Kathrin Amann).

Anschließend wurden in Arbeitsgruppen mögliche Bedarfe, Erfolgsfaktoren und Hindernisse einer nachhaltigen kommunalen Bewegungsförderung identifiziert. Zum Abschluss des Workshops wurden das weitere Vorgehen und die Bewerbungsmodalitäten für die geplanten sechs Modellkommunen vorgestellt.

Der nächste Schritt umfasst die Identifikation von Zugangswegen zu Menschen mit sozialer Benachteiligung in drei parallel stattfindenden Arbeitsgruppen (Land, mittlere Stadt/ Großstadt, Stadtstaat/ Metropolen) auf Grundlage, der in Workshop 1 gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse.

Die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen werden auf einem weiteren Workshop am 27.02.2019 in Frankfurt am Main vorgestellt. Sie bilden wiederum die Grundlage für die Entwicklung des kommunalen Konzeptes zur Bewegungsförderung, welches in sechs Modellkommunen erprobt wird. 

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