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Deutschland gehört zu den Ländern auf der Erde, in denen die Qualität des Leitungswassers sehr hoch ist. Trinkwasser schmeckt in jeder Gegend etwas anders, je nachdem welche Mineralien, sich aus dem jeweiligen Untergrund im Wasser lösen. Trinkwasser soll zum Genuss anregen, also farblos, klar, kühl sowie in Geruch und Geschmack einwandfrei sein. Die Qualität des Trinkwassers ist in der Trinkwasserverordnung gesetzlich geregelt; hinzu kommen verschiede Leitlinien, Rechtliche Grundlagen, Empfehlungen und Regelwerke.
Wasser gilt als der wichtigste Durstlöscher für alle. Um ausreichend mit Flüssigkeit versorgt zu sein, sollten Erwachsene täglich eineinhalb bis zwei Liter Wasser trinken, bei Bewegung und körperlicher Aktivität noch mehr. Der größte Teil der Wasseraufnahme erfolgt direkt über Getränke. Etwa ein Drittel des Wasserbedarfs wird über feste Lebensmittel – insbesondere Gemüse und Obst – gedeckt.
Seit dem 12. Januar 2023 ist im Wasserhaushaltsgesetz (WHG) die Verpflichtung für Gemeinden verankert, öffentliche Trinkwasserbrunnen bereitzustellen, "soweit dies technisch durchführbar und unter Berücksichtigung des Bedarfs und der örtlichen Gegebenheiten, wie Klima und Geografie, verhältnismäßig ist". Damit wurde eine Bestimmung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Kommunen sollen künftig mehr Trinkwasserbrunnen beispielsweise in Parks, Fußgängerzonen und in Einkaufspassagen aufstellen, um möglichst allen Bürgerinnen und Bürgern öffentlichen Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu gewähren.
Menschen, die wissen, dass sie das Wassertrinken oft vergessen, können sich von Trink-Apps auf ihrem Smartphone regelmäßig erinnern lassen. Dazu gibt es viele Apps, die im Grunde alle das gleiche können: Nach einer festgelegten Zeit machen sie sich bemerkbar und bieten an, die getrunkene Menge Wasser festzuhalten. So erhält man einen Überblick, wie viel oder wenig am Tag zusammenkommt. Kostenlose Apps für Android und IOs wie beispielsweise Wassertracker - Trink Wasser oder Wassererinnerung finden Sie in den Appstores. Beachten Sie, dass die Apps In-App-Käufe ermöglichen können und schauen Sie sich die Datenschutz- und Zugriffsbedingungen genau an, bevor Sie eine solche App auf Ihrem Smartphone installieren.
Das Durstempfinden lässt im Alter nach, viele ältere Menschen bemerken deshalb gar nicht, dass sie zu wenig trinken. Oft haben Ältere auch falsche Vorstellungen über ihren Flüssigkeitsbedarf, fürchten den nächtlichen Toilettengang oder vergessen ganz einfach, etwas zu trinken. Daneben wird oft infolge einer verringerten Konzentrationsfähigkeit der Nieren vermehrt Flüssigkeit ausgeschieden. Deshalb sind Ältere besonders anfällig für eine Austrocknung, fachsprachlich auch als Dehydration bezeichnet. Laut Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten ältere Erwachsene insgesamt pro Tag etwa 2,25 Liter Flüssigkeit aufnehmen. Dabei entfallen zwei Drittel auf geeignete Getränke und ein Drittel auf feste Nahrung wie Obst, Salat und Milchprodukte.
Schwangere müssen nicht mehr trinken als nicht schwangere Erwachsene, also eineinhalb bis zwei Liter Wasser pro Tag. Allerdings sollten sie auf die Wahl der Getränke achten. Wenn schwangere Frauen unter Sodbrennen leiden, ist es hilfreich, kohlensäurearmes Mineralwasser und säurearme Säfte zu trinken. Kaffee und schwarzer Tee sind ebenfalls erlaubt, allerdings sollten es wegen des Koffeins nicht mehr als 2 Tassen pro Tag sein. Alkohol ist verboten, denn er kann in der Schwangerschaft zu schweren Wachstums- und Entwicklungsschäden beim Kind führen.
Laut den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) benötigen Kinder bis zu 10 Jahren mindestens einen Liter Flüssigkeit pro Tag. Optimaler Durstlöscher ist Wasser, vor allem Leitungswasser. Als weitere empfehlenswerte Getränke sind Mineral- und Tafelwasser sowie ungesüßte Kräuter-oder Früchtetees zu nennen. Fruchtsäfte pur sind aufgrund des natürlich vorkommenden Zuckers sehr kalorienreich. Als Schorle gemischt mit Wasser im Verhältnis 1 zu 3 wird aus einem Fruchtsaft ein gesunder Durstlöscher. In vielen Schulen sind mittlerweile Wasserspender installiert, an denen Schülerinnen und Schüler entweder direkt ihren Durst stillen oder mitgebrachte Flaschen auffüllen können.
Beim Sport benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Je nach Sportart können 0,5 bis 1 Liter Wasser pro Stunde nötig sein. Getränke sollen den Durst löschen und Wasser- bzw. Mineralstoffverluste ausgleichen. Mineralwasser enthält unterschiedliche Konzentrationen an Mineralstoffen. Auf jedem Etikett finden Sie die Gehalte aufgelistet. Für Sportlerinnen und Sportler sind erhöhte Mengen an Kalzium, Magnesium und Natrium wichtig. Empfehlenswert sind mindestens 50 bis 100 mg Natrium pro Liter Wasser sein, ca. 100 mg Magnesium und ca. 200 mg Kalzium.
Zu den Getränken, die außerdem den Wasserhaushalt ausgleichen können zählen: mit Wasser verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, am besten im Verhältnis 1 zu 3 gemischt (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser) und ungesüßte Kräuter- und Früchtetees. Zuckerreiche oder koffeinhaltige Limonaden, Energy Drinks, schwarzer Tee und Kaffee sowie pure Säfte sind zum Durstlöschen nicht geeignet.