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Kindergesundheitsbericht 2025

Der Fokus des vierten Kindergesundheitsberichts liegt auf der Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin e.V. appelliert die Stiftung Kindergesundheit, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen im Gesundheitssystem noch besser umzusetzen.

Ärztin (Brustbild) hält Schild mit der Aufschrift "Kindergesundheit" vor sich
Bild: HNFOTO/stock.adobe.com

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. hat die Stiftung Kindergesundheit den Kindergesundheitsbericht 2025 erstellt – eine wissenschaftlich fundierte Faktensammlung mit Interviews und Fachartikeln renommierter Expertinnen und Experten für politische Entscheidungsträgerinnen und -träger sowie alle Akteure, die sich mit dem Wohlergehen von Kindern beschäftigen. Im Fokus steht in diesem Jahr das Thema “Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen”. Neue Daten einer forsa-Umfrage zum Thema „Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Gesundheitsversorgung“ runden den Bericht ab. 

Ziel ist es, eine Informationsgrundlage für die notwendige gesundheitspolitische Diskussion zu schaffen und diese gleichzeitig anhand von Handlungsempfehlungen zu konkretisieren.Wie gelingt es, eine chancengerechte und verlässlich organisierte Versorgung für alle junge Menschen sicherzustellen – ambulant wie stationär, medizinisch wie psychosozial? 

Kinder und Jugendliche unterscheiden sich in ihren gesundheitlichen Bedürfnissen deutlich von Erwachsenen. Ihre Versorgung erfordert besondere Ressourcen, Fachkenntnisse und Aufmerksamkeit. Die Strukturen der medizinischen Versorgung sind jedoch oft noch nicht optimal auf junge Patientinnen und Patienten ausgerichtet. Engpässe bei Fachpersonal, Versorgungslücken bei Medikamenten und Medizingeräten für Kinder und Jugendliche sowie unzureichende Angebote in der Kinder- und Jugendmedizin sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie prägen vielerorts den Alltag. Dabei entscheidet die Qualität der Versorgung maßgeblich darüber, wie Kinder aufwachsen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Die Stiftung Kindergesundheit

Als gemeinnützige Organisation mit Sitz an der Kinderklinik und Kinderpoliklinik der Ludwig-Maximilians-Universität München agiert die Stiftung Kindergesundheit an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Sie vernetzt wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Anwendung innerhalb ihrer Programme und Projekte. Mit ihren evidenzbasierten Programmen gestaltet sie zielgruppengerechte Prävention – von der Schwangerschaft über den Kindergarten, von der Grundschule bis hin zur/zum Jugendlichen. Ziel ist es, Erkenntnisse aus der Wissenschaft für die Praxis nutzbar zu machen. Gegründet wurde die Stiftung 1997 von Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Berthold Koletzko, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Tätigkeit am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist bis heute ihr Vorstandsvorsitzender.

Quelle: Stiftung Kindergesundheit, Dezember 2025

Links

Stiftung Kindergesundheit https://www.kindergesundheit.de/

Download Kindergesundheitsbericht 2025 https://www.kindergesundheit.de/_docs/Kindergesundheitsbericht-2025.pdf 

Letzte Änderung dieser Seite am 18.12.2025