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Betriebssport: Gemeinsam aktiv mit Bewegungsangeboten für Mitarbeitende

Bewegung tut gut – besonders am Arbeitsplatz. Betriebssport fördert Gesundheit, Wohlbefinden und den Teamzusammenhalt.

Drei Personen in Business-Kleidung bei sportlichen Übungen im Büro
Bild: Studio Romantic/stock.adobe.com

Ob Laufgruppe, Mannschaftssport, Entspannungskurse oder Yoga – viele Unternehmen fördern aktiv die regelmäßige Bewegung ihrer Mitarbeitenden. Dabei findet Betriebssport meist außerhalb der regulären Arbeitszeit statt, sofern das jeweilige Unternehmen keine andere Regelung trifft. 

Das langfristige Ziel ist es, Bewegung fest im Arbeitsalltag zu verankern und so eine nachhaltige Gesundheitsförderung zu erreichen. Denn regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Fitness, sondern verbessert auch das allgemeine Wohlbefinden. Eine gut trainierte Muskulatur und gesteigerte Beweglichkeit tragen darüber hinaus dazu bei, arbeitsbedingte Verletzungen zu vermeiden und die Unfallprävention zu unterstützen. So leistet Betriebssport einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.
 

Vorteile auf einen Blick

Neben der Verbesserung des Bewegungsapparates aus medizinischer Sicht, bringt regelmäßige Bewegung auch weitere Vorteile mit sich:

  • Sportliche Aktivitäten steigern die Stimmung und das allgemeine Wohlbefinden.
  • Gemeinsame Bewegung stärkt den Teamgeist und die Zusammenarbeit.
  • Betriebssport schafft Raum für persönliche Kontakte und neue Freundschaften.
  • Regelmäßige Teilnahme motiviert zu mehr Bewegung und fördert die Leistungsfähigkeit.
  • Betriebssport ist oft kostengünstiger als Sportangebote privater Anbieter.
  • Gesündere, motivierte Mitarbeitende verbessern das Betriebsklima.

Bewegung im Betrieb ist somit eine Win-Win-Situation – für die Gesundheit der Mitarbeitenden und den Erfolg des Unternehmens. Es lohnt sich also, Betriebssport aktiv zu fördern oder selbst mitzumachen.
 

Vielfältige Möglichkeiten für Betriebssport

Betriebssport findet an vielen Orten statt: in firmeneigenen Sporthallen, auf Sportanlagen, in Fitnessstudios oder draußen in der Natur, etwa beim Wandern oder Radfahren. Typische Programme und Konzepte des Betriebssports umfassen das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) mit Bewegungsangeboten, Gesundheitschecks und Präventionskursen, um Bewegung in den Arbeitsalltag zu integrieren. 

Gesundheits- und Präventionsprogramme liefern gezielte Übungen wie Rückenschule, Yoga oder Burnout-Prävention. Viele Betriebssportgemeinschaften schaffen eine vereinsähnliche Kultur mit regelmäßigen Wettkämpfen wie Lauf- oder Bike-Challenges (Firmenläufe, Team-Run-Events). Außerdem kooperieren Betriebssportgemeinschaften mit Fitnessstudios oder freiberuflichen Trainern und bieten flexibles Training außerhalb der Arbeitszeit an. Es wird auch mit lokalen Sportvereinen zusammengearbeitet, um ein abwechslungsreiches Angebot bereitzustellen. 

Weitere Bausteine sind Erste-Hilfe- und Sicherheitstrainingsangebote, bewegungsfördernde Arbeitsalltag-Tools (Ergonomie-Schulungen, Pausen- und Dehnungsvorschläge) sowie die Vorbereitung und Abnahme des Deutschen Sportabzeichens.

Wichtige Rahmenbedingungen

Die Teilnahme am Betriebssport ist für Mitarbeitende freiwillig und erfolgt auf eigene Initiative. Je nach Angebot kann die Teilnahme am Betriebssport mit Kosten verbunden sein, die jedoch teilweise durch das Unternehmen, Kooperationspartner oder Förderprogramme gedeckt werden. 

Mitarbeitende sind in der Regel auch beim Betriebssport gesetzlich versichert. Allerdings müssen einige Kriterien erfüllt sein: So muss der Sport als Ausgleich für die Belastungen am Arbeitsplatz dienen. Die Sportart spielt dabei keine Rolle.

Ansprechpartner

Wer als Arbeitnehmer Interesse am Betriebssport hat, kann sich an die Betriebssportgruppen des eigenen Arbeitsgebers wenden. Die Personalabteilung, der Betriebsrat oder die Abteilung für betriebliches Gesundheitsmanagement sind Ansprechpartner für den Betriebssport. Wenn Ihr Arbeitsgeber keinen eigenen Betriebssport anbietet, dann können Sie sich über Angebote in Ihrer Stadt informieren. Wenden Sie sich an das Sportamt, dem Stadtsportbund oder an lokale Sportvereine. 

Bei Fragen rund um den Aufbau eines eigenen Betriebssports können sich Unternehmen an die Landesbetriebssportverbände wenden. Der Betriebssportverband eines Landes koordiniert und fördert den Betriebssport auf Landesebene. Sie entwickeln Standards, Rahmenbedingungen und Qualifizierungen für Angebote im Betrieblichen Gesundheitsmanagement und unterstützen Vereine, Unternehmen und Organisationen bei Planung, Durchführung und Evaluation von Bewegungs- und Gesundheitsprogrammen. Zudem organisieren sie Wettkämpfe, Schulungen und Informationsveranstaltungen und sorgen so für mehr Sichtbarkeit und Vernetzung. Angebotene Leistungen umfassen Beratung zu BGM-Strategien, Organisation von Landeswettkämpfen, Trainer- und Übungsleiterausbildungen, Informationsmaterialien sowie Fördermöglichkeiten.

Links

Zum Angebot der Deutschen Sporthochschule Köln Mach mal Pause! - Tipps, Workout-Videos und vieles mehr …

Hier geht es zum Deutschen Betriebssportverband e.V.

Broschüre des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) BEWEGT IM BETRIEB. Fünf Job-Fit-Übungen für mehr Wohlbefinden und Gesundheit am Arbeitsplatz

Broschüre des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) BEWEGT IM BETRIEB 2.0 

Handelskammer Hamburg: Broschüre Wie Sie Ihre Mitarbeiter in Bewegung bringen 

 

Letzte Änderung dieser Seite am 01.04.2026