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Ob Erdbeeren im Frühsommer oder Kürbis im Herbst - jede Obst- und Gemüseart hat ihre Hauptsaison, in der die Ware besonders reichlich am Markt angeboten wird. Das gilt für heimische, aber auch für Importware. Auch wenn es heute den Anschein hat, dass alle Sorten das ganze Jahr verfügbar sind, lohnt es sich, saisonal zu kaufen.
Wer häufig Produkte aus der Region verwendet, spart nicht nur Geld, sondern unterstützt auch heimische Betriebe. Bei der Planung Ihres Einkaufs unterstützt Sie der Saisonkalender des BZfE.
Saisonal einkaufen heißt oft auch, in der Region einkaufen. Das liegt an den kurzen Transportwegen. Außerdem spielen die Art des Transportmittels (Flugzeug, LKW, Bahn, Schiff), die Anbauart (Freiland oder unter Glas) und die Lagerbedingungen eine große Rolle für die Ökobilanz. Das Label Regionalfenster des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) kann helfen, regionale Produkte schneller zu finden. Weitere Informationen zum Label finden Sie weiter unten im Beitrag.
Auch bei den Importen gibt es Unterschiede bezüglich der Transportdauer und -wege. Wenn Sie die Wahl zwischen Früchten aus Übersee und solchen aus Südeuropa haben, sollten Sie möglichst die europäische Ware wegen der kürzeren Transportwege bevorzugen. Mandarinen aus Spanien sind kürzer unterwegs als solche aus Marokko.
Bei der Auswahl von frischem Obst und Gemüse lohnt ein Blick auf den Saisonkalender, um zu sehen, welche Sorten gerade Saison haben. In der Haupterntezeit sind Früchte besonders aromatisch und saftig und brauchen keine Nachreifungszeit. Kurze Transportwege von maximal 100 Kilometern gewährleisten, dass die Früchte im besten Zustand auf den (Groß-)märkten angeliefert werden und beim Kunden zu Hause landen. Oft werden zum Beispiel Erdbeeren vom Bauern in der Nähe in den Sommermonaten an kleinen Ständen neben der Straße angeboten oder sind im Supermarkt erhältlich.
Das gilt übrigens auch für Importware: In ihren Herkunftsländern haben die meisten exotischen Früchte und Gemüsesorten ebenfalls eine Hauptsaison. Mandarinen und Orangen schmecken zum Beispiel von Dezember bis März am besten.
Für saisonale Früchte und Gemüsesorten spricht, dass die Preise in der Haupt-Erntezeit meist am niedrigsten sind. Das große Angebot drückt die Preise. Wer sich an die Erntezeiten in der Region anpasst, spart Geld.
Mit dem Kauf von regionalem Obst und Gemüse unterstützen Sie die Landwirtschaft in Ihrer Nähe. Wenn Sie zum Beispiel auf einem Wochenmarkt einkaufen, erfahren Sie im Gespräch mehr über die Pflanzen und ihre Eigenheiten. Neben dem Geschmack erhalten Sie dadurch ein besonderes Gefühl für den Wert der Lebensmittel.
Mit dem Griff zu saisonalem Obst und Gemüse bringen Sie nicht nur Abwechslung in ihren täglichen Speisenplan, sondern lernen vielleicht nicht mehr so geläufige Gemüsearten wie Mangold oder Schwarzwurzel kennen. So fördert das regionale Einkaufen wiederum den heimischen Anbau und damit den Selbstversorgungsgrad bei Lebensmitteln in Deutschland.
Der Saisonkalender des Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) hilft Ihnen, Obst- und Gemüsesorten genau dann zu kaufen, wenn das Angebot besonders groß ist. Übersichtlich dargestellt, können Sie auf den ersten Blick erkennen, wann die Haupt-Saison für einheimische und importierte Ware ist. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet den Saisonkalender als Poster, im praktischen Taschenformat oder als App an – so behalten Sie den Überblick auch direkt beim Einkauf.
Oft fällt es nicht leicht, saisonale und regionale Produkte zu finden und damit den regionalen Anbau von Lebensmitteln zu unterstützen. Unsere Tipps geben Orientierung: