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Flexitarier ernähren sich pflanzenbetont, das heißt, sie bevorzugen Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Nüsse. Tierische Lebensmittel werden bewusst in geringeren Mengen oder nur gelegentlich gegessen. Strikte Regeln gibt es nicht: Es geht vielmehr um bewusstes Entscheiden statt um Dogmen und Verbote. Diese Definition wird sowohl von Ernährungsexpertinnen und Experten im Trendreport Ernährung 2025 genutzt als auch von der Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), die von einer„flexiblen vegetarischen Ernährung“ spricht.
Die DGE erklärt, dass Flexitarier im Prinzip alles essen können, sich aber an einer vegetarisch orientierten Ernährung ausrichten und Fleisch nur ab und zu oder in kleinen Mengen konsumieren.
Der Trendreport Ernährung 2025 des Netzwerks Nutrition Hub (in Kooperation mit dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) und weiteren Partnern) hat eine pflanzenbetonte und flexitarische Ernährung als den dominierenden Trend identifiziert. 82 Prozent der befragten Ernährungsexpertinnen und -experten sahen diesen Ansatz als wichtigste Entwicklung im Ernährungsbereich für 2025. Dieser Trend vereine Gesundheit, Genuss und Umweltbewusstsein ohne strikte Verbote.
Dabei geht es nicht nur um die Ernährung zuhause: Auch die Gemeinschaftsverpflegung, von Kita- und Schulmensen bis zu Betriebskantinen, nimmt diese Entwicklung auf und passt ihre Speisepläne an eine pflanzenbasierte und gleichzeitig flexible Ernährung an.
Die aktuellen Ernährungsempfehlungen der DGE basieren auf einer überwiegend pflanzenbasierten Ernährungsweise, bei der pflanzliche Lebensmittel den Großteil der Ernährung ausmachen und tierische Lebensmittel, wie Fleisch, in geringeren Mengen konsumiert werden. Eine solche pflanzenbetonte Ernährung kann auch als flexitarisch beschrieben werden.
Zudem betont die DGE, dass eine Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten und einer reduzierten Menge an Fleisch und Wurst gesundheitsfördernd ist und gleichzeitig helfen kann, ernährungsbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes zu vermeiden.
Durch den verstärkten Fokus auf pflanzliche Lebensmittel und die Reduktion von Fleisch kann der ökologische Fußabdruck einer Ernährung reduziert werden: Weniger Treibhausgasemissionen, geringerer Land- und Wasserverbrauch sind häufige Effekte. Dies entspricht auch dem wachsenden Bewusstsein für nachhaltige Ernährungstrends.
Im Gegensatz zu strikten Ernährungsformen bietet die flexiktarische Ernährung eine hohe Alltagstauglichkeit: Jeder entscheidet selbst, wie stark tierische Lebensmittel reduziert werden. Das macht die Umsetzung im Alltag leichter und gleichzeitig genussvoll.
Flexitarisch zu essen ist mehr als ein kurzfristiger Trend. Es handelt sich um eine ausgewogene und praxisnahe Ernährungsweise, die gesundheitliche Aspekte, Genuss und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen miteinander verbindet. Für viele Menschen bietet sie eine attraktive Möglichkeit, ihre Ernährung schrittweise bewusster zu gestalten, ohne sich starre Verbote aufzuerlegen.
Viele IN FORM Rezepte lassen sich flexibel anpassen - zum Beispiel durch den Austausch von Zutaten oder die Ergänzung kleiner Portionen von Fleisch, Fisch oder Eiern. So bleibt der Ernährungsstil flexitarisch: überwiegend pflanzenbetont, mit Raum für individuelle Vorlieben.
Noch mehr Ideen und Rezepte gibt es auf dem BZfE Instagram-Kanal @waswiressen